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Geodaten dürfen nicht länger verkauft werden

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In Deutschland werden öffentliche Daten auch verkauft - z.B. Geodaten. Einnahmequellen kann der Staat zwar immer brauchen - gerade jetzt. Aber der Wert von Open Data entsteht erst durch die Gesamtheit der veröffentlichten Daten aus den Bereichen Geodaten, Demographie, Haushalt und Finanzströme, Dienstleistungen, Umwelt, Infrastrukturen, Bildung u.a.. Wenn alle diese Daten in einem offenen Format im Internet zugänglich sind (maschinenlesbar und in einem gemeinsamen Portal), werden dadurch öffentliche Dienste verbessert und zukünftiges Wirtschaftswachstum ermöglicht (siehe dazu eine Studie unter: http://bit.ly/ctLhCA ). Wenn nun ein Großteil der Geodaten aus dem Open Data Ansatz herausgelöst und weiterhin kommerziell vermarktet wird, kommt auch ein Großteil des Innovationspotenzials nicht zum Tragen. Der Gesamtschaden ist sehr viel größer als die Mindereinnahmen durch kostenfreie Überlassung von Geodaten. Auch wenn Unternehmen diese Daten kommerziell nutzen, ist dies "im Sinne des Erfinders", wenn damit Wachstum geschaffen und Innovation gefördert wird. Open Data dient allen Bürgern, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft gleichermaßen. Eine Trennung in "kommerziell" und "gemeinnützig/private" Nutzung macht keinen Sinn.

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