Zensur

Contra
Anonymität und Identifizierbarkeit abwägen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Annonymität sollte in jedem Fall geboten sein. Denn genau das macht das Internet aus. Deshalb ist es das was es heute ist. Sollte so etwas gesetzlich(eventuell Weltweit) umgesetzt werden würde das Internet innerhalb von Monaten kaputt gehen. Dafür würde das Darknet boomen. Egal wie sehr die Politik es versucht: Es wird immer Menschen geben, die für Freiheit kämpfen. Aufgabe der Annonymität im Internet würde das Ende der Freiheit bedeuten. Außerdem ist heute schon jeder eindeutig identifizierbar. Dies nicht zu sein beherrscht wahrscheinlich 1-2% der Internetgemeinde, was diese ganze Sache zusätzlich noch überflüssig macht. Preisgabe der Identität sollte IMMER über Behörden und Richter gehen!

Pro
Staatliche Grundversorgung sicherstellen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das der Lebensrealität vieler moderner Bürger entgegenkommt. Jedoch sollten die "regulatorischen Mittel" des Staates auf ein absolutes Minimum beschränkt werden. Zensur wünsche ich mir nach wie vor nicht .

Contra
Bewusstsein für gemeinsame Werte schärfen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

weil sie alles und nichts aussagt. Ihr fehlt der konkrete Sachbezug und der Ansatz könnte zu einer unerwünschten Zensur führen.

Idee
Rechtsordnung mit Augenmaß weiterentwickeln »

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die Rechtsordnung muss dem Bürger gegenüber dem Anbieter von online-Produkten durchsetzbare Rechte gewähren. So ist es nicht ausreichend, wenn ein Anbieter von EBooks (nur Beispiel) versichert, er werde in Zukunft nurnoch "zum Schutz des Nutzers und seines Geräts" oder "auf Anordnung staatlicher Stellen" aus der Ferne ohne Zustimmung des Kunden Veränderungen vornehmen. Anbietern von Geräten mit Internetzugang sollte es von vornherein verboten sein, sich einen Fernzugriff gegen den Willen des Benutzers zu sichern. Mein Buchhändler darf sich ja auch nicht in die Lage versetzen, dass er ohne mein Einverständnis (oder gar heimlich) meine gekauften Bücher wieder aus meinem Schrank nehmen kann. Der Möbelhändler, von dem ich den Schrank habe, darf das übrigens auch nicht.

Contra
Bewusstsein für gemeinsame Werte schärfen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Ein typischer Politikersatz. Enthält viele einschmeichelnde Worte ohne wirklich Stellung zu beziehen. Das einzige was bei mir hängen bleibt ist: Zitat ...desto weniger brauchen wir staatliche Einflussnahme und Reglementierung. Nach dem Motto der Markt reguliert sich selbst. Und wie das funktioniert sieht man ja an der Altersarmut in den USA. Sprich: Die Regierenden ziehen sich aus der Verantwortung und überlassen denen das Feld die genug Geld haben und es dafür nutzen die Kreativität anderer zu vermarkten ohne die Kreativen beteiligen zu müssen. Und auf der anderen Seite werden Stopschildseiten mit fadenscheinigen Begründungen eingerichtet die lediglich als Instrument der Zensur, nicht aber für den angegeben Grund taugen. All das im Namen von Freiheit und Gerechtigkeit.

Anmerkung der Moderation: Hallo "Gast", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Vermeiden Sie sachfremde Beiträge ("Altersarmut in den USA"). Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra
Auf bewährte Eingriffsbefugnisse zurückgreifen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

der letzte satz ist okay, aber es sollte der grundsatz gelten: so weit wie möglich raushalten! Auch wenns hier noch so dick steht, dass das internet kein krimineller raum sein soll - es wird ja doch immer wieder in äußerungen auch des BMI deutlich, dass man das internet v.a. als gefahrenzone sieht, die beobachtet und kontrolliert gehört. Diese these, da sehr oberflächlich formuliert, ist daher eher mit mißtrauen als mit wohlwollen zu interpretieren. Das internet war nie rechtsfrei und ist es auch nicht. Aber immer wieder werden überhöhte sicherheitsstandards an das internet angelegt. Anonymität - ein grundrecht - in frage gestellt und dergleichen mehr. Eine zensurinfrastruktur brauchen wir nicht. Jenseits von thesen wird sich die ernsthaftigkeit der politik an ihren taten messen, nicht an thesen die weich und populistisch klingen. Klare worte wären auch schon besser.

Contra
Die gesamte Bandbreite des Ordnungsrechts nutzen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

ich dem staat die gute absicht nicht abnehme. Hier wird doch ein pranger gesucht, eine zensurmöglichkeit, eine bürgerkontrolle über das böse, böse netz. Gast 13.Jul.2010 10:35 hat meine meinung auch gut ausgedrückt.

Contra
Die gesamte Bandbreite des Ordnungsrechts nutzen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

1. Eine Zensur findet nicht statt. (Art. 5 GG). PUNKT. 2. Transparenz ist das Gegenteil von Korruption: Je weniger von Ersterem, desto mehr von Letzterem.

Pro
Realistische Erwartungen an die Sicherheitsbehörden formulieren und ihre IT-Kompetenz verbessern »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

ich es für richtig halte. Frage nur, wie sich das Zugangserschwerungsgesetz mit dem Grundsatz verträgt, dass Maßnahmen auch wirklich umsetzbar sein sollen?

Contra
Verantwortung zwischen Anbietern und Nutzern gerecht aufteilen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

...so eine Regelung zur Regulierung und voreiliger Zensur des Internets führen würde. Das Internet würde seinen jetztigen Status als eines der demokratischsten Errungenschaften unserer Zeit verlieren und die Verfügbarkeit von Informationen im Internet vollständig der Beurteilung und/oder Willkür der Provider unterliegen.

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