Was ist aus Ihrer Sicht der Kern von Open Government?
Was ist aus Ihrer Sicht der Kern von Open Government?
Die Konsultation wird durchgeführt im Rahmen des Steuerungsprojektes
„Förderung des Open Government“ des IT Planungsrats
in Zusammenarbeit
mit Zebralog - medienübergreifende Dialoge.

Kulturwandel!
Open Gov ist in erster Linie kein Technik- oder IT-Projekt. Sondern ein Change in Einstellung und Handeln von Politik und Verwaltung. Es erfordert einen Kulturwandel.
Information
Frei zugängliche Informationen sind einerseits die Basis für Transparenz, andererseits sind nur gut informierte Bürger zur Teilhabe und Zusammenarbeit fähig. Informationen bilden daher das zentrale Element von Open Government.
Kultur!
Open Government ist eine Kultur, in welcher durch offenes , transparentes, partizipatives und kollaboratives Regierungshandeln ständig versucht wird den gesamtgesellschaftlichen Wertschöpfungsprozess zu verbessern und Lösungen für aktuelle und künftige Problemstellungen zu finden.
schule
Hallo,
Wir haben dieses Projekt im Sozialkunteunterricht angeschaut.
Es klingt sehr spannend aber warum schreiben Sie nichts in unsere Lehrbücher darüber? (über Open Government)
Wir dürfen nämlich keine Referate halten wo wir nur Blogs und Wikipedia benutzen.
das wäre sehr hilfreich!!
Dankeschön
Keep it SIMPLE!
ein exakt formuliertes OG Eckpunktepapier ist goldwert - aber bitte denken Sie auch an von der Thematik gänzllich überforderte Mitbürger die sich trotzdem informierne wollen.
Kann man vielleicht eine "Open Government for Dummies" ähnliche Einführung voranstellen?
Bilder, Beispiele etc?
Wie erkläre ich einem Grundschüler Open Government und warum seiner Generation das spätestens auf die Füße fallen wird, wenn wir jetzt keine ordentlichen Grundlagen legen?
Danke!
Proaktiv, Transparent, Einbeziehend...
Open Government ist für mich der Ansatz, Politik und öffentliche Verwaltung so zu strukturieren, dass jeder Bürger jederzeit die Möglichkeit hat über alle Dinge die politische Entscheidungen und Handeln von Verwaltungen betreffen, informiert zu sein.
Dazu gehören transparente Entscheidungsprozesse, transparente Verträge die umfassend offen gelegt werden, Datenformate die es ermöglichen jederzeit Informationen zu erhalten ohne vorher in Software investieren zu müssen, die explizite Aufforderung an alle Bürger sich an Entscheidungen zu beteiligen und getroffene Entscheidungen zu kommentieren sowie jederzeit die Möglichkeit Einblick in alle relevanten Daten zu nehmen ohne vorher einen "Antrag" zu stellen der evtl. mit Kosten verbunden ist.
Alle diese Punkte sollten möglichst auch ohne den Einsatz von IT ermöglicht werden. Es handelt sich nämlich nicht um ein IT Konzept, sondern um das Recht jedes Bürgers Informationen zu erhalten, mit zu entscheiden und politisches sowie das Handeln von Verwaltungen zu beurteilen.
Kern von Open Government
Open Government (OG) sollte die allgemeinen Entwicklungen im Web und in der Informations- und Kommunikationstechnologie abbilden, die den Bereich Verwaltung, Information und politische Meinungsbildungs- und Gestaltungsprozesse betrifft. Das heißt für uns, dass Verwaltung und Staat den immer vielfältigeren Möglichkeiten gerecht werden müssen, Informationen zu gewinnen, auszutauschen und zu nutzen bzw. die Nutzung durch Bürger zu ermöglichen, indem sie sich entsprechend öffnen, Prozesse anpassen und Meinungen in laufende Entwicklungen einbringen.
OG sollte demnzufolge von einem traditionellen Top-Down-Handeln hin zu einem horizontal-vernetzten Handeln wirken. Beteiligte sollten in Verwaltungs- und Gestaltungsprozesse dynamisch eingebunden werden können. Dies fördert bessere Lösungen und eine verbesserte demokratische Teilhabe, da Informationen und Hintergrundwissen unter den Akteuren besser verteilt werden.
Im Bereich Open Data (OD) reicht es z.B. nicht, wahllos Informationen ohne Hilfestellung und ohne bedarfsgerechte Benachrichtigung der Öffentlichkeit (sei es technische oder dokumentarische Hilfe) zu veröffentlichen. Vielmehr müssen klare Konzepte und Richtlinien (die offen einsehbar sind) bei der Veröffentlichung existieren, die es auch dem normalen Bürger erlauben, diese Informationen zu verstehen, weiterzuverarbeiten oder bspw. zu visualisieren. Hierbei ist das unterschiedliche Technikverständnis der Bürger zu beachten, sie sollten nicht benachteiligt werden.
Strategie für die Zukunft
Open Government ist eine Strategie um Regierungen fit für die Zukunft zu machen. Entscheidungsträger in Regierung und Verwaltung sollten die Prinzipien Offenheit, Transparenz, Rechenschaftspflicht, Beteiligung und Zusammenarbeit als Chance für besseres Regierungs- und Verwaltungshandeln begreifen und entsprechend handeln.
proaktives Handeln
mir kommt in der aktuellen Debatte meistens die proaktive Komponente in der Umsetzuing von OG zu kurz.
Es mag als ein minimaler Unterschied erscheinen, ob man von der "Öffnung des Staates" oder einem "sich öffnenden Staat" spricht, aber ich denke gerade letzteres verdeutlicht einerseits stärker dass es ein Prozess ist bei dem wir noch ganz am Anfang stehen und außerdem, dass dies Aktivität von allen Beteiligten in Politik und Verwaltung erfordert - insbesondere auf Führungsebene.
Warum wirbt keine Merkel und kein Friedrich stärker für diesen so wichtigen Kulurwandel?
Hier ist eindeutig ein Mehrengagement gefordert - wir brauchen Leitfiguren, die dieses so wichtige Thema auf hoher Ebene stärker vorantreiben!
Der Kern von Open Government ist Konversation
Bürger und Politiker scheinen im Laufe der Zeit verlernt zu haben, miteinander zu sprechen. Politiker verkünden gerne, Bürger meckern gerne (denn es bleibt einem auch nichts anderes übrig, wenn man oft nur das Endergebnis von Beratungen verkündet bekommt). Hier aber muss zurück zu einer Konversation kommen, die von Beginn an offen geführt wird.
Dazu aber braucht es einen Kulturwandel und zwar auf beiden Seiten. Politik muss sich öffnen und auch die Angst davor verlieren (Verwaltung auch) und Bürger haben dann vielleicht die Möglichkeit, eher mitzumachen, als nur zu meckern. Mitmachen geht aber nur, wenn man auch mitmachen lässt.
Insofern mag das Internet hier auch eine Chance bieten, denn a) kann man Informationen viel besser verteilen, aufbereiten etc. und b) kann man viel einfacher mit anderen Leuten kommunizieren.
Open Government sollte aber nicht nur online stattfinden, sondern auch offline. Hier ist dann die Herausforderung, den Online-Prozess und den Offline-Prozess sinnvoll zu verknüpfen, so dass es EIN Prozess ist.
Daran aber müssen alle zusammen arbeiten: Bürger, Politiker und Verwaltung.
Ohne Kulturwandel geht es nicht
Open Goverment wird nur dann gelebt werden können, wenn sich in den Köpfen aller Beteiligten etwas sehr Konkretes ändert: die bisher durch Unkenntnis oder Ignoranz geprägte sich auf den anderen. Dann ist es auch viel eher und mehr selbstverständlich, dass die Verwaltung sich über Anregungen der Bürgerschaft freut und die Bürgerschaft beeindruckt ist von dem, was Verwaltung in Deutschland für ein gemeinsames Miteinander leistet. Hierzu ist eben der angesprochene Kulturwandel nötig. Technik und Recht sind dann nur noch Werkzeuge, um die richtigen Gedanken abzubilden. Insofern ist Open Government in erster Linie ein Bildungsprojekt.
Open Government bedeutet mehr Transparenz, mehr Teilhabe und mehr Zusammenarbeit
... zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Grundlegende Voraussetzung dafür sind die Öffnung von Politik und Verwaltung gegenüber den Bürgern und der Wirtschaft, sowie das Vertrauen, dass gemeinsam konstruktiv gearbeitet werden kann. Es gilt zusätzlich, das traditionell starke Eigentumsgefühl der Verwaltung an ihren Daten zu überwinden, sowie die selbstgestellte Anforderung der Verwaltung nur hochwertigste Daten zu veröffentlichen, abzuschwächen (diese Anforderungen sind berechtig, aber auch hinderlich zugleich). In diesem Kreislauf, den die Verwaltung durch Teilnahme an Open Government betreten wird, müssen auch Fehlschläge akzeptiert werden, um zum Ziel zu gelangen. Aus Sicht der Wirtschaft bergen die nichtpersonenbezogenen Verwaltungsdaten einen großen Schatz, den es zu heben gilt, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei ist es im Interesse aller an einem möglichst frühen Zeitpunkt in den Dialog zur Gestaltung eingebunden zu werden. Über ein Eckpunktepapier hinaus, gibt es Themen, die durch einen offenen Diskurs frühzeitig erkannt und gelöst werden können (die Entwicklung von Standards und Schnittstellen, Datenkataloge und Indices) Die frühzeitige Einbeziehung der Interessengruppen hilft "Open Government" Fehlschläge zu vermeiden.
Kritische Punkte sind derzeit noch die ungeregelten Nutzungsbestimmungen zu den angebotenen Daten, ein eventuelles Preismodell bei gewinnorientierter Nutzung, sowie Klärungsbedarf der nötigen Kompetenzen für den IT-Planungsrat.
Wissen ist Macht
Transparenz als wichtiges Ziel. Wissen teilen, dadurch möglicherweise Macht abgeben, aber Zustimmung und Verständnis gewinnen.
Menschen müssen Zusammenhänge und Notwendigkeiten erkennen können. Verwaltungshandeln sollte also sich selbst begründen und erklären können. Dazu muss man Zusammenhänge erkennbar machen, mögliche Gefahren, die es abzuwenden gilt, aufzeigen usw. Verwaltungshandeln darf nicht Selbstzweck sein, sondern im Interesse der Gemeinschaft oder dem Schutz des Individuums dienen. Dafür wäre sicher ein intensives Durchforsten der Bürokratie erforderlich. Wer packt es ernsthaft an?!
Partizipation und Kooperation
Kern von Open Government ist die stärkere und nachhaltige Beteiligung von Bürgern und Wirtschaft bei Entscheidungs- und Arbeitsprozessen der Parlamente, Regierungen und Verwaltung mittels elektronischer IuK-Mittel.
Kulturwandel
Regierung und Verwaltung teilen ihr Wissen mit Bürgern. Bürger können besser informiert sein und daher fundierter an Entwicklungen teilhaben.
Moderne Form der Bürgerbeteiligung
Aus meiner Sicht ist der Kern von Open Government, dass den Bürgern eine moderne Form der Bürgerbeteiligung zur Verfügung gestellt wird. Es ist ein geeignetes Mittel für die Bürger sich schnellstmöglich und ohne Aufwand in der Gesellschaft und in der Politik zu beteiligen und ihre Meinung zu sagen, auf die von der Politik und der Gesellschaft eingegangen wird. Mittels der modernen Kommunikationstechnologien wird diese Beteiligung begünstigt und beschleunigt. Mit Open Government kann der Bürger über seine eigene Zukunft entscheiden, ohne dass er viel Zeit verliert.
Öffnung von Regierung und Verwaltung für die Belange der Bürger
Wkipedia definiert Open Government als "... Synonym für die Öffnung von Regierung und Verwaltung gegenüber der Bevölkerung und der Wirtschaft. Dies kann zu mehr Transparenz, zu mehr Teilhabe, zu einer intensiveren Zusammenarbeit, zu mehr Innovation und zu einer Stärkung gemeinschaftlicher Belange beitragen. Im angelsächsischen Sprachraum hat sich für diese Entwicklung, die besonders von den Web 2.0-Technologien geprägt wird, die Bezeichnung „Open Government“ durchgesetzt." Dem schließe ich mich an.
Open Government bedeutet Kulturwandel
Die Sprache der Behörden soll gepflegt, einfach und verständlich sein (Sprachgesetz in Schweden).
Mit einem solchem Vorgehen würde man vermutlich bei der Akzeptanz behördlicher Veränderungen skandinavische Zustände bekommen.
Open Government
Der Kern von Open Government ist das Bereitstellen von Informationen von der Verwaltung für Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft. Dieses Bereitstellen der Informationen schafft Transparenz und bildet somit die Grundlage für Partizipation und Zusammenarbeit.
Mithilfe von Open Government können Bürger und Verwaltung näher zusammenrücken; die Verwaltung ist nicht mehr länger eine Black Box.
Das alleinige Bereitstellen der Informationen ist hierfür der erste Schritt. Um letztendlich Partizipation und Zusammenarbeit zu erreichen, muss dem Bürger kommuniziert werden, wo er diese Informationen findet und wie er teilhaben kann.
Zentrale, jedem bekannte und bewusste, konsolidierte, Prozess und Daten orientierte Schnittstelle zwischen Volk und Staat
Es sollte eine zentrale Adresse haben und auch die Wurzel zu den restlichen staatlichen Seite bilden, da es vom Charakter her, 'Die Schnittstelle zwischen Volk und Staat' darstellt.
Es sollte jedem bekannt sein und dies auch zyklisch wiederholend, wenn es den Kern des Austausches zwischen Staat und Volk darstellen soll. Hier ist das Problem, dass es eigentlich automatisch jedem Informationen liefern sollte (Art Newsletter), nicht jeder aber immer das möchte (Werbungscharakter). Vielleicht würde sich dies über eine Email Adresse, die er mit seinem Personalausweis erhält und worüber er die Informationen bekommt lösen. So hätte jeder Zugriff, ist aber von seinem privaten Leben getrennt.
Wichtig ist eine Wissensdatenbank samt Daten und auch den Prozessen und Services notwendig. Dabei ist es von Vorteil Wissenebenen und -tiefen zu integrieren.
Eine hohe Semantik in den Daten und Prozessen ist wichtig um die Feedback und Mitwirkungsrolle des Volkes zu ermöglichen, Wissen im Volk bilden zu können und um die Konstruktivität aufrecht erhalten zu können
Technisch offen, menschlich kooperativ und an tatsächlichen Bedarfen orientiert
Technischer Kern von Open Government sind frei austauschbare, plattform- und produktunabhängig nutzbare Datenformate, eine sichere Datenhaltung und benutzerfreundliche Zugänge zu den Daten. Menschlicherseits ist eine kooperative, einander respektierende Grundhaltung zentrale Bedingung. Die Entwicklung sollte sich m.E. mehr „bottom up“, also aus an der Basis vorhandenen Bedürfnissen heraus vollziehen.
Open Government Data darf nicht zu einer einseitigen Lastenverschiebung vom Steuerzahler als Finanzierer öffentlicher Daten zugunsten wirtschaftlich tätiger Unternehmen führen. Urheberrechte und Nutzungsbedingungen müssen klar geregelt werden. Die Ersteller nutzbarer Daten, häufig sind das die Kommunen, müssen finanziell und personell ausreichend ausgestattet werden, um die wachsenden Leistungen erbringen und um möglichst viele Daten für die Bürger frei zur Verfügung stellen zu können. Wichtig: Personalentwicklungspläne unter Berücksichtigung von sich ändernden Qualifikationen und sich in Qualtiät und Umfang weiterentwicklenden Arbeitsfeldern.
"Dings-Da" Version von Open-Government?
Hallo, gibt es zukünftig auch eine "Dings-Da" Version von Open Government? Ich habe das Eckpunktepapier überflogen und nun einen "Knoten im Hirn"! Vielleicht könnten Sie sich ein mal von Grundschulkindern beraten lassen und Komplexe Sachverhalte auf "Dings-Da" Niveau herunterbrechen. Nicht jeder politisch Interessierter Mensch ist Akademiker! Ich z. B. bin Handwerker. Heute haben zehn Kinder in meinem Garten gespielt und vor Freude laut Gejuchzt. Wenn Sie den Bürger für Politik (und Verwaltung) interssieren möchten, sollten auch noch zehn spielende Kinder nach dem lesen des Eckpunktepapiers und einem Besuch vom Rathaus und Bundestag vor Lebensfreude strotzen und : "Freudekreischend durch die öffentlichen Verwaltungen toben", oder eben einer "Open-Government Online-Plattform". Also, bitte eine Open-Government "Handicap-Version" für Nichtakademiker. Danke.
Einfacher ohne Mehraufwand
Von den drei Hauptbegriffen: "Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit" erscheint die Transparenz als der Kern von Open Government. Alle gefällten Entscheidungen sollten einfacher nachzuvollziehen sein.
Bei der Teilhabe und Zusammenarbeit erhoffe ich mir ein System, dass auch ohne meine Beteiligung läuft, aber dennoch jederzeit offen ist für meine aktive oder passive Teilhabe.
Mit neuer Haltung und umgedrehtem Prinzip
Die Umkehrung eines Prinzips: Bisher wird Verwaltungshandeln grundsätzlich mit Amtsverschwiegenheit belegt, außer einige benannte Ausnahmen. Künftig wäre Verwaltungshandel grundsätzlich offen und zugänglich, außer einige klar bestimmte Ausnahmen.
Eine neue Haltung: Die Beschäftigten in öffentlichen Verwaltungen müssten sich unmittelbar der Bevölkerung und der Öffentlichkeit verpflichtet fühlen und nicht vorrangig von Weisungen aus der Hierarchie abhängig sein. Das erfordert selbst erarbeitete Souveränität, die im Wechselspiel mit auch institutionell gewährten Spielräumen richtig wirken kann. Angst vor falschen Entscheidungen durch eigenständiges Handeln müsste abgebaut werden.
So ein Wandel dauert natürlich und wird kaum allein durch zentrale Strategien herbeigeführt.
Der Kern von Open Government
Für mich ist der Kern von Open Government aus der deutschen Übersetzung klar ersichtlich: "Offene Verwaltung/Regierung". Und dies bedeutet mehr Information, mehr Offenlegung von Daten (kostenlos und bei Notwendigkeit auch kostenpflichtig) und mehr Möglichkeiten in Diskussion mit den Beteiligten zu treten und an Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Diese Transparenz und auch die Kollaboration bedeuten dabei für mich nicht, dass dies elektronisch erfolgen muss - sondern "open" bedeutet auch offen für alle und somit muss ich jedem eine Partizipationsmöglichkeit eröffnen. Dabei ist Datensicherheit ein absolut limitierender Faktor. Die Frage, die für mich noch offen ist: Wenn sich die Regierung/Verwaltung dem Bürger/Wirtschaft/.... öffnet, bleibt dann die andere Seite der Kommunikation anonym oder gibt es dann auch Open Citizen und Open Economy - denn was von dem Government gefordert wird sollte und/oder könnte auch eine generelle Forderung nach Sicherheit, Datensicherheit - aber auch Offenheit aller sein, denn wer Transparenz wünscht - sollte auch selbst Transparent sein.
nochmal Open Source
Wie bereits angesprochen, fehlt offensichtlich diese Komponente zumindest in den oberen Verwaltungsebenen (Bund, Länder). Als Kommune kämpfen wir derzeit mit docx- und xlsx-Dokumenten (wir setzen kein MSO ein) und erbitten immer wieder PDF-Formate (an odt oder ods ist definitiv nicht zu denken). Ein Kern von Open Government ist definitiv (wie bereits vom IT-Rat vor Jahren festgestellt) der Einsatz von offenen Formaten; was nützen mir Formate, die ich nur mit kostenpflichtiger Closed-Source-Software ordentlich lesen und/oder bearbeiten kann?
@Alibi-Partizipation? @Wieso erst jetzt?
Hallo, diese Kommentare (Verwunderung über späte Konsultation, Zweifel an Relevanz der Konsultation) beziehen sich eher auf dieses Konsultationsverfahren selbst. Deswegen habe ich dazu eine Antwort in unserem Meta-Forum "Lob & Kritik" geschrieben: https://www.zebralog.de/opengov/lob_und_kritik
Danke fürs kritische Verfolgen der Konsultation -- Matthias Trénel (Moderation)
Open source
Warum ist open source nicht berücksichtigt?
Alibi-Partizipation?
Warum gelangt das nicht bereits in der Genese in einen öffentlichen Diskussionsprozess, warum erst im Sommer 2012? Was geschah in den letzten 9 Monaten inhaltlich? Wer hat wann was autorisiert?
Open goverment
Bemerkenswert ist was fehlt: Open Source zum Beispiel steht vollkommen draussen. Offene Formate zum Datenaustausch mit den Behörden werden nicht gefordert.
Als Lösungsansatz ist nur dieses zentrale Portal suggeriert. Wer braucht so etwas überhaupt?
Wieso erst jetzt?
Stand 6.9.2011 sagt das Dokument, jetzt ist der 5.6.2012, was ist in diesem halben Jahr passiert? Wieso wurde das Papier nicht früher öffentlich gemacht, warum findet die Konsultation erst jetzt statt?