Ein offenes Handeln bietet große Chancen
- Ein offeneres Handeln bietet große Chancen, Entscheidungen von Politik und Verwaltung und deren Entstehung verständlicher und nachvoll- ziehbarer zu machen, gesellschaftliches Engagement zu nutzen, wirtschaftliche Impulse zu setzen sowie die Aufgabenerledigung der Verwaltung effizienter zu gestalten.






Win-Win auch für die Verwaltungen untereinander
Vielleicht noch ergänzen, dass auch die Verwaltung von Open Government und dem damit verbundenen besseren Wissenstransfer untereinander profitieren kann? Offenheit und neue Formen der Vernetzung und Zusammenarbeit brechen das Silo-Wissen auf.
Dezentrales Handeln ist "offeneres Handeln"
Je dezentraler Entscheidungen fallen, desto größer ist die Chance, dass die von den Entscheidungen Betroffenen Einfluss auf die Entscheidungen nehmen können. Enthierachisierung Dezentralisierung und Demokratisierung von Planungs-, Entscheidungs- und Leistungserbringungsprozessen stärken die Gestaltungsmacht der in Koproduktionsprozessen Engagierten, die Verantwortung für ihr Gemeinwesen übernehmen. Es geht nicht primär darum, dass die Bürger verstehen warum die Verwaltung etwas so tut, wie sie es tut, sondern dass die Verwaltung ihr Handeln mehr und mehr an den Bedürnissen der Bürger ausrichtet.
offene Daten statt "offeneres Handeln"
Kann sein, dass mit "ein offeneres Handeln" auch offene Daten gemeint sind. Ich finde das zu undeutlich! Offene Daten sind die Grundvorraussetzung dafür Regierungs- und Verwaltungshandeln nachvollziehbar zu machen. Ohne offene Daten keine Transparenz, kein Vertrauen, keine Beteiligung, keine besseren Entscheidungen und auch keine wirtschaftlichen Impulse. Ein klares Bekenntnis zu Open Data wäre zielführender als vage von "offeneres Handeln" zu reden.
Es fehlt "bessere Entscheidungen" - nicht nur "Akzeptanz", "Wirtschaftsförderung", "effizientere verwaltung"
Open Government heißt auch, die Bevölkerung viel massiver als bisher in Entscheidungen und in meinungsbildende Proezsse einzubeziehen. Damit lassen sich aber viel bessere Entscheidungen erreichen, weil eben mehr Kompetenz einfloss und mehr Sichtweisen. Open Government kann auch helfen, für Akzeptanz zu WERBEN, aber offenere Beteiligungsprozesse sind dazu mehr geeignet. Der Fokus ist zu wenig dialog-orientiert, zu sehr von innen (Verwaltung) nach außen (das Volk), zu wenig von außen nach innen.
Stoßrichtung ändern: Kein Marketing-Instrument für Entscheidungen der Politik
Also, wer wissen will, wie Diskussionen im Vorfeld von politischen Entschedungen laufen, hat bereits jetzt umfassende Möglichkeiten, sich zu informieren, und (in Grenzen) sich einzubringen. O.G. kann möglicherweise (wenn diese eine Anforderung sein sollte) die Bürgerbeteiligung an Entscheidungen stärken, sollte aber kein Vehikel sein, den Bürgern ein wie auch immer motiviertes Regierungshandeln zu erklären. Ich würde den ersten Satzteil entfernen.
Unkonkret
Wie soll denn angesuchts der bestehenden Verwaltungsvorschriften und Richtlinien dieses offene Handeln (der Verwaltung) konkret gestaltet werden? Ist damit verbunden, dass die Anzahl der gültigen Erlasse, Richtlinien etc verringert wird? Ist es vorstellbar, dass dieses offene Handeln auc bedeuten kann, auch einmal gegen Richtlinien zu verstoßen?
Prozess
Gibt es denn Prozessbeschreibungen für Verwaltungsprozesse? Öffentliche Dienstvorschriften?