Selbstbestimmung und Eigenverantwortung stärken

Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Nutzer müssen gestärkt werden. Die Kontrolle des Einzelnen über sein Handeln in der digitalen Welt muss gewahrt bleiben.

Wir brauchen hierzu mehr Aufklärung über die Abläufe im Internet, Möglichkeiten der eigenverantwortlichen Selbstkontrolle und die datenschützende Qualität von Diensten. Dies gilt etwa beim Cloud-Computing, dem Umgang mit elektronischen Identitäten und bei der Steuerung eigener IT-Systeme sowie vernetzter Alltagsgegenstände.

Mehr Wettbewerb im Netz stärkt Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Nutzer. Dafür brauchen wir mehr Verfügungsgewalt über unseren virtuellen Hausrat. Dies ist gegenwärtig in vielen Bereichen nicht gegeben, etwa weil Dienste von einer bestimmten Plattform abhängig sind oder weil es beim Umzug zwischen sozialen Netzwerken keine Möglichkeit gibt, „seinen Datenbestand mitzunehmen“.

Wir sollten die Ausübung der bestehenden Betroffenenrechte, wie z. B. das Recht auf Auskunft oder das Recht auf Widerspruch, insgesamt vereinfachen, indem wir hierfür bessere Online-Möglichkeiten schaffen.


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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Der Abmahnwahn sollte strikt unterbunden werden. Missbrauch sollte unter Strafe gestellt werden

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

M.E. handelt es sich bei den mit der Umsetzung der Vision/ These verbundenen Problemkreisen grundsätzlich um das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Selbstbestimmung und Eigenverantwortung beziehen sich daher auf Ablehnung bzw. Annahme eines Angebotes, egal ob dieses auf Nachfrage oder einseitig durch den Anbieter oder in dessem Auftrag erfolgt. Insofern ist es auch unerheblich, ob es sich dabei um immaterielle oder materielle Vermögensgegenstände handelt. Entscheidend sind eher die Bedingungen, unter denen eine Annahme des Angebotes zustande kommt. Ich schlage daher vor eine weltweit völkerrechtliche Konvention vor, die ordnungspolitische Rahmenbedingungen für das wirtschaftliche und politische Handeln in virtuellen Welten (Internet) bestimmt, die mit entsprechenden Sanktionen bewehrt sind und in nationales Recht umgesetzt werden müssen. Auch die lutherische Konfession hat sich weltweit als verbindende Religion durchsetzen können, weil Luther's Thesen weltweite Signifikanz erlangten.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Informationelle Selbstbestimmung ist immer gut, gibt es ja auch schon. Sie sollte vom Staat nicht immer weiter eingeschränkt werden, sondern jedem Bürger garantiert werden.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Toll wäre eine Art "Löschbutton" wo man in Eigenregie ohne den Provider anzuschreiben mit einem Klick die gesamten Einträge über die eigene Person bei einem Provider löschen kann.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

...sollte über weitergehende Möglichkeiten wie dem Datenbrief für dt. Institutionen hinaus auch die Möglichkeit bestehen, deutsche Firmen strafrechtlich zu belangen, wenn sie mit ausländischen Firmen Handel treiben, die vorsätzlich Datenschutzstandards nicht einhalten. So würde bspw. Facebook wohl schnell seine Standards für dt. Kunden verbessern, wenn deutsche Firmen dort nicht mehr werben würden/dürften.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die Frage hierbei ist, wie Eigenverantwortlichkeit durch Aufklärung entstehen kann? Mit dem Begriff Aufklärung platziert sich eher ein aufgesetzter Aufkleber. Ich plädiere daher für mehr Informationen "über die Abläufe im Internet". In Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und bedauerlicherweise vor allem dem bürgernächsten Kanal, TV.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die meisten Technikfremden Bürger, haben nie gelernt mit Informationen kreativ umzugehen, sich Lösungen selbst zu erschließen. Wollen wir zu mehr Medienkompetenz, wird das nicht schnell gehen. Denn wir müssten uns erst einmal von einem Schulsystem verabschieden, in dem 2/3 der heranwachsenden Kinder nur das nachplappern von Informationen erlernen. Genau so verhält sich diese Mehrheit auch am Computer und im Internet. Sie verstehen nicht was sie da tun, sondern lernen die Grundsätze der Bedienung eines Betriebssystems, eines Programms, einer Internetseite auswendig. Dieses auswendig lernen von Bedienkonzepten bindet diese Menschen an Programme und Plattformen, was letztlich wirklicher Interoperabilität im Wege steht.

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Dem kann ich nur Zustimmen. Die Erfahrung daß Schüler das nötige Wissen aufsaugen wie ein Schwamm, wenn denn mal jemand da ist der Ahnung von der Materie hat, ist enorm.
Das bestätigt uns jedes mal in unseren Medienkompetenzseminaren für Schüler, die der Staat leider nicht finanziert.


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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Bleiben wir bei der Überschrift und dem ersten Absatz und streichen dringend alles Folgende. Was im Wesentlichen aber wohl kein Unternehmerfreundliches Unterfangen ist, und somit wohl aus ihrer Richtung leider nur hohle Phrasen sind. Datenschützende Qualität von Diensten kann nur International eingefordert werden.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Das Netz ist lediglich ein Spiegel (und bisweilen auch mal ein Zerrspiegel) der Gesellschaft. Was in der Gesellschaft schon nicht rund läuft, wird es erst recht nicht im Netz tun. Im sog. "Realleben" ist das Handeln positiv zu verändern - das wird magisch aufs Netz abfärben. Das Netz taugt nicht als Sündenbock für gesellsch. Mißstände.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Streichen Sie doch bitte die Formulierung "Cloud Computing"; dabei handelt es sich um einen etablierten technischen Fachbegriff und nicht um eine Parabel für nebulöse Datenschiebereien.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Es gibt inzwischen die Möglichkeit, Melderegisterauskünfte online einzuholen. Der Antrag auf Melderegisterauskunft benötigt keine elektronische Signatur. Ein Widerspruch gegen die Weitergabe der eigenen Meldedaten hingegen kann - so jedenfalls die Auskunft meiner Stadtverwaltung - nur schriftlich erhoben werden, weil eine Unterschrift nötig ist und die Benutzung von Signaturen bei den kommunalen Rechenzentren regelmäßig nicht angeboten wird. Hier sollte dringend "Waffengleichheit" zwischen den Nutzern von Meldedaten und den gemeldeten Bürgern geschaffen werden.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die gewerblichen Schutzrechte und das Urheberrecht müssen überprüft werden, ob sie Nutzern von Software oder Online-Diensten praktisch den Wechsel der Plattform oder die Übertragung von Daten zwischen Anwendungen erschweren. Wo dies der Fall ist, sollten sie entsprechend beschränkt werden.

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Die Wahl hat man leider nicht - da 98% der Software nur für den Softwareführer hergestellt werden.
Problematisch ist das vorallem wenn dies mit Steuergeldern passiert.
Hier sehe ich eine Pflicht zur Systemunabhängigkeit als oberstes Gebot an.

Wie wäre es, wenn du vor dem Kauf von Software auch überprüfst, ob ein späterer Wechsel der Plattform ggf. möglich ist? Und dann entscheidest du, ob du die Software kaufen möchtest oder nicht.

Kannst du nicht als mündiger Mensch selbst deine Entscheidungen treffen, ohne nach Mama zu schreien?

Anmerkung der Moderation:
Denken Sie immer daran, dass Ihnen am anderen Ende des Computers Menschen gegenübersitzen, die, genauso wie Sie, respektvoll behandelt und ernst genommen werden wollen. Treten Sie für Ihre Meinungen und Interessen ein, aber verletzten Sie dabei nicht anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bleiben Sie respektvoll! Danke.
Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Sinnvoll scheint mir, vorzuschreiben, dass persönliche Daten zusätzlich zur Zustimmung des Nutzers innerhalb Deutschlands (u.a. alle .de-Domains und deutschen Server) nur dann verwendet und weitergegeben werden dürfen, wenn ihr Ursprung bidirektional nachgewiesen wird, d.h. wenn sowohl die nutzende Webseite ihre Datenquelle angibt, als auch die Datenquelle bestätigt, die Daten an die nutzende Webseite übergeben zu haben (durch digitale Signaturen zwischen beiden Seiten ist dieser Nachweis problemlos möglich). So ist für jeden Bürger jederzeit für jede Webseite nachvollziehbar, warum diese Zugriff auf seine persönlichen Daten besitzt. Der Nutzer sollte dann bei jeder Quelle (d.h. jeder Website bei der er die Daten eingegeben hat) auch nachträglich jederzeit die Freigabe der Daten zurückziehen können. Damit dürften dann Dritte (also Webseiten die diese Daten gekauft haben) diese auch nicht mehr verwenden. Auch dieser Mechanismus ist mit aktuellen Web-Techniken (Web Services) leicht umzusetzen. So bleibt jeder Bürger jederzeit - zumindest im Bezug auch deutsche Firmen - Herr seiner persönlichen Daten. Der Bürger gibt seine Daten nur nach auf Zeit preis, nicht mehr permanent. Als (wahrscheinlich zu) weiterreichende Idee könnten alle Informationen-sammelnden Organisationen verpflichtend werden, zentral (z.B. beim BSI) zu hinterlegen, wessen Daten sie gesammelt haben. So können alle Bürger beim BSI auf einen Blick erfahren, wer Daten über sie sammelt.

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Dem ersten Teil kann man nur Zustimmen.
Von der Zentralen Speicherung privater Daten - z.B. beim BSI ist allerdings abzuraten.
Erhobene Daten wecken immer auch begehrlichkeiten.
Daher sollte genau das vermieden werden.


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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Stimmt und hört sich gut an...aber Selbstbestimmung und Eigenverantwortung setzen eine gewisse Medien bzw. Technikkompetenz voraus die bei Teilen der Bevörkerung nicht oder nur unzureichend vorhanden sind. Das Netz bzw. der Datenschutz darf nicht nur für Eliten sicher sein. Vorschlag: Ziel der Bildung einer Medienkompetenz beim Bürger z.B. als Teil des Schulunterrichtes mit in die These als Handlungsempfehlung aufnehmen.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Man sollte noch diskutieren, ob es so etwas wie informationelle Selbstbestimmung überhaupt gibt. Ist der Nutzer überhaupt in der Lage, zu erfassen, was wie über ihn gespeichert und verarbeitet wird? Denkt der Nutzer bei jedem Klick darüber nach, was für Daten anfallen, wo sie gespeichert werden, wie lange usw. Normalerweise passiert das nicht und von daher wäre die Frage zu stellen, was informationelle Selbstbestimmung denn bedeutet und ob dieser Begriff nicht ausgedient hat und durch einen anderen ersetzt werden sollte.

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Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Ich würde in diesem Zusammenhang gerne auf die vom DataPortability Project gerade entwickelte Portability Policy hinweisen: http://portabilitypolicy.org/index_old.html Diese definiert zunächst ein Anzahl von Fragen, mit deren Hilfe Services darlegen können, welche Rechte man an seinen eigenen Daten hat. Ob man sie also exportieren, importieren, synchronisieren oder löschen kann. Im Moment ist dies noch work in progress, aber wir arbeiten dran und bei Fragen kann man mich gerne ansprechen. Eine Bewerbung dieses Ansatzes und Zusammenarbeit bei der weiteren Ausarbeitung wären aber wünschenswert. Ansonsten ist das DataPortability Project natürlich sowieso der richtige Ansprechpartner und wenn hier auch mehr in Deutschland passieren würde, würde und natürlich sehr freuen. Die Handlungsempfehlung wäre also die internationale Vernetzung, denn im Moment sitzen die ernstzunehmenden Firmen ja eh in den USA.

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Contra

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Weil dem Herrn Minister auch hier das Technikverständnis fehlt. Ich möchte keinen einheitlichen Schnittstellen zur "Datenmitnahme beim Umzug", weil solche Schnittstellen mehr Gefahr als Nutzen bergen. Vor allem, da die Zusammenführung von Datensätzen über mich noch mehr Missbrauchsmöglichkeiten bietet, als die Datensätze im einzelnen. Zum Glück unterscheiden sich diese Dienste so stark, dass solch eine Schnittstelle technisch eh nicht machbar ist.

Anmerkung der Moderation: Hallo "Gast", Ihre inhaltlichen Argumente können doch für sich wirken, da braucht es keine persönlichen Angriffe, oder? Deshalb auch an dieser Stelle noch mal der Hinweis auf die Regeln zu diesem Dialog. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Der Text klingt so als ob das Internet ausschliesslich durch Firmen verwaltet wird. Die w3c (World Wide Web Consortium) ist eine uneigennuetzige Institution und Jeder, der irgendwie sein Netzwerk mit dem Internet verbindet (meistens durch einen Internetanbieter) hat vollen Zugriff auf alles. Aufklaerung ist hier ganz wichtig, z.B. muss der Benutzer wissen, dass er einen Vertrag mit Facebook oder Google Docs etc. eingeht. Die Firmen wollen ja schliesslich Geld verdienen... Wie war die erste Eula des Google Chrome Browser bevor sie geaendert wurde? Aller Kontent der durch den Browser produziert wird gehoert Google? Sprich Texte, Fotos etc.? Auch hier hat sich das Internet selbst geholfen, weil aufgeklaerte Menschen sich bei Google beschwert hatten. Die haben sich entschuldigt und die Eula geaendert. Alles ohne Regierung...

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

niemand schreibt mir vor, welche Internetseiten ich besuchen darf und welche nicht. Informationelle Selbstbestimmung muss garantiert werden. Eltern haften für ihre Gören (und nicht die anderen Internetnutzer). Es riecht hier schon wieder nach Überwachung, Vorschriften, Zensur, ....

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Selbstbestimmung schön und gut - das sollte aber auch für die Gesetzgebung gelten. Ich will mir durch keinen Filter vorschreiben lassen, welche Internetseiten ich besuchen darf und welche nicht! Und was soll "virtueller Hausrat" sein? Man schmeißt hier mit kreativen Wortschöpfungen um sich, die kein Mensch kennt und versteht. Warum soll mehr Wettbewerb zu mehr Eigenverantwortung führen? Warum brauche ich ich eine "Umzugsfunktion" für meinen Datenbestand? Geburtsdatum und EMail-Adresse kann ich auch von Hand bei meinem neuen Netzwerk eingeben.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

wer das möcht soll sich informieren wie es abgeht warum soll da groß was rumgemacht werden, und wie mehr wettbewerb? das netz ist freier als alles andere also kann jeder Wettbewerb einsteigen sogar relativ ohne kosten

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Was im Ausland legal ist, kann durch die dt. Regierung nicht eingeschränkt werden. Wer seine Daten aus Unwissenheit weitergibt, der trägt Schuld. Ausländische Clouds kann Dtld. nicht regimentieren. ERGO: Die meisten, die hier mit "Pro" abstimmen, haben ungenügend Ahnung von der Materie. Man könnte ebenso ein Gesetz gegen die Gravitation erlassen. Das würde trotzdem nichts daran ändern, dass ein Stein zu Boden fällt.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Dieser Vorschlag, ist im Grunde nicht schlecht, wenn aber dies auf die private Wirtschaft übertragen würde. Müsste ich jedes Jahr bitte einen Brief erhalten (von jeder firma) die meine gespeicherten Daten anführt und mir einen Wiederspruch dagegen gewährt. Wäre wohl ne ganze Menge Arbeit... Nur so bekommt man die Selbstbestimmung über seine Daten!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Wenn es möglich ist, den eigenen Datenbestand verschiedener soz. Netzwerke zu transportieren, dann ist es auch ohne Weiteres möglich diesen abzuschöpfen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Nichts gegen Aufklärung, die ist gut und in vielen Fällen auch dringend notwendig. Gerade im Bundestag hat sich gezeigt, dass zuviel Fachkompetenz fehlt und man hat deswegen versucht, das "Phänomen Internet" genauso zu regulieren, wie man es gewohnt ist. Dass das an den technologischen Grundlagen und der Internationalität scheitern muss, hat man ignoriert. Ihr Ansatz ist jetzt, es besser zu machen. Aber bei Ihren Vorschlägen merkt man noch, dass auch Sie kein Experte sind. Teilweise widersprechen Sie sich selbst. Die Daten der Benutzer liegen auf fremden Rechnern. Es ist vollkommen unmöglich, dass damit die Benutzer die Verfügungsgewalt über ihre Daten haben. Rechtlich gesehen kann man auch ein Gesetz machen, das die Gravitation verbietet, aber hilfreich ist das nicht. Man kann sicherlich Firmen zwingen sich an gewisse Standards zu halten, das müsste dann aber international geschehen. Eine Privatperson, die sich ein eigenes Forum aufgesetzt hat, werden sie so nicht zwingen können. Was den Umzug angeht: Die Datensysteme dürften fast immer inkompatibel sein. Sie können den Motor ihres Autos ja nicht mal eben in einen anderen Wagentyp einbauen. Zudem besteht bei so etwas immer die Gefahr, dass auch die Rechte Dritter verletzt werden. Zu einer Kommunikation gehören mind. zwei Personen, nicht nur der Anbieter und ein Nutzer.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Herr de Maizière, erst betonen Sie vollkommen zurecht den Wettbewerb im Netz. Glücklicherweise haben Sie aus netztopografischen Gründen kaum regulativen Einfluß auf das Netz. Und das genau ist der Grund, warum das Internet so erfolgreich ist. Es konnte sich ohne staatliche Einflußnahme nach rein marktwirtschaftlichen Gesetzen entwickeln. Lassen Sie Ihre Finger davon! Der Wettbewerb unter den Anbietern und die Konkurrenz um die Kunden (User) führen ganz automatisch zum besten Ergebnis. Nichts ist demokratischer als das Internet. Was ich nicht mag, nutze ich nicht und umgekehrt. Nochmals: Lassen Sie Ihre Finger vom Internet oder Sie nehmen ihm genau das, was es so erfolgreich macht! Wenn Sie, Herr de Maizière, oder die Regierung ihre Finger irgendwo im Spiel haben, geht es grundsätzlich den Bach runter. Warum wissen das die Bürger, nur komischerweise nie die Politiker? Wir sind freie und selbstverantwortliche Menschen. Deshalb bestimmen unsere Werte und Ansichten natürlich unser Handeln. Und so soll es auch bleiben. Ich brauche keine Regierung, die mir vorschreibt, was richtig, wichtig oder falsch für mich ist. Kinder brauchen einen Vormund, freie Menschen nicht. Halten sie sich aus dem Leben der Menschen heraus, Herr de Maizière!!!!

Anmerkung der Moderation: Hallo "if_the_government_fears_the_people_there_is_liberty", bitte bleiben Sie höflich und respektvoll. Halten Sie die Regeln zum Dialog ein. Treten Sie für Ihre Meinungen und Interessen ein, aber verletzten Sie dabei weder die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch die Adressaten beim Bundesministerium des Innern. Auch die ständige Wiederholung wortgleicher Absätze stärkt nicht die argumentative Auseinandersetzung. Ihre inhaltlichen Argumente sollten für sich alleine stehen können. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

es das gute nennt und das ... meint. mit verlaub, eigentverantwortung stärken sie durch aufklärung und weniger durch exzesiver überwachungswahn.

Neutral

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Im Grunde kann man der These folgen, aber jeder These sollte auch eine Antithese gegenüber gestellt werden. Insofern sollte der Inhalt der These an den Rahmenbedingungen (heute und absehbar) gespiegelt werden. Selbstbestimmung und Eigenverantwortung funktionieren nur, wenn die diese auch objektiv wahrgenommen werden können/ durchsetzbar sind. In einer global agierenden virtuellen Welt, die keiner einheitlichen moralischen, politischen rechtlichen und organisatorischen Definition unterliegt, d.h. in der eine Ordnungspolitik eher fehlt bzw. nicht funktioniert bleibt die These nur eine Vision. Ansonsten ist sie eher als Ausstieg aus der Fürsorgepflicht der Gesellschaft für ihre Mitglieder zu begreifen. Einem 80-ig jährigen alten Menschen der zum Zwecke anlassbezogener Hilfeersuchen sich ein Handy kauft und aufgrund des Brandings (bedingt durch Marketing, Geschäftsmodell) versehentlich mit kostenpflichtigen Internetdiensten belegte Tasten betätigt sowie ggf. dabei auf Abfrage seine Zustimmung erteilt, ohne wissen zu können oder informiert bzw. in der Dienste-Inanspruchnahme beschränkt zu werden und damit über einen Zeitraum Kosten verursacht, die, bis es bemerkt wird (Rechnungslegung nach einem Monat), seine Rente mit Providerkosten aufzehren, kann man schlecht erklären, dass er jetzt zwar Privatinsolvenz anmelden sollte, aber diese Ausfluss seiner informellen Selbstbestimmung und eigenverantwortlich verursacht ist. Geschilderter Fall = Warteschlangenerlebnis im Telekom-Shop

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

hier m.E. mehrere Ideen in einen Topf geworfen werden. Die Kontrolle des Einzelnen über sein Handeln in der digitalen Welt ist ja als normaler "Nutzer" des Internets gegeben, wenn er eigenverantwortlich handelt und nicht naiv Informationen verstreut. Das Internet ist eine Erweiterung der Öffentlichkeit, soweit dies von mündigen Bürgern verstanden wird, können sie auch verantwortungsvoll damit umgehen. Soll mit dieser These eine "staatliche Internetschulung" für alle vorgeschlagen werden? Hier geht es um das größere Problem mangelnder Bildung in einigen Bevölkerungsschichten und das läßt sich nicht durch "Internetfortbildung" lösen. Im Sinne einer verbesserten Nutzerfreundlichkeit wäre die Vereinfachung von Auskunfts- oder Widerspruchsvorhaben aber sicherlich grundsätzlich zu begrüßen. Die Relevanz internationaler Kooperationen in allen Internetfragen sollte nicht unterschätzt werden, allerdings auch nicht dazu führen, jegliches "Internetproblem" per se als unlösbar zu betrachten.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

So etwas wie Kontrolle über seine (virtuellen)Daten hat in der realen Welt meines Wissens nach: niemand. Definieren sie was "Virtualler Hausrat" ist! Meinem Verständniss nach existiert sowas nicht. Sollten sie sich auf Schwerter und Zaubertränke aus World of Warcraft beziehen dann .... Nja. Die Eigenverantwortung jedes Einzelnen zu "stärken" ist ein guter Vorsatz. Ich habe leider nach 14 Jahren noch keine wirklichen Bemühungen in diese Richtung (seitens des Staates) beobachten könnnen. Denn "stärken" sollte auch beinhalten den Bürger zu bilden. Mit tollen Phrasen wie "machen sie nich jeden Emailanhang auf" ist leider keinem Geholfen da die meisten den Zusammenhang dahinter nicht kennen oder kennen wollen. Auch hier sollte der Staat vieleicht etwas veranlassen und beispielsweise mal einen "Bildungsauftrag" and entsprechende Stellen wie die senden. :P Beim letzten Punkt stimme ich voll und ganz zu.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

pro, weil die Betroffenenrechte verbessert werden sollten. contra, weil ich nicht verstehe, warum der Begriff des virtuellen Hausrats eingeführt wird, um warum man seinen Datenbestand von einem Anbieter zum andern Anbieter umziehen können sollte. das würde ja vorraussetzen, das alle Anbieter vergleichbare Angebote haben. Und selbst wenn, warum sollte man die Anbieter dazu zwingen? Ich kann meine Winterreifen ja auch nicht von VW auf Opel umziehen.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Zu viele Ideen in einem einzigen Punkt. Grundsätzlich ist es gut, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Nutzer zu stärken - da wird niemand widersprechen. Eine Regelung aber um sozialen Netzwerken vorzuschreiben bei einem Wechsel derer den eigenen Datenbestand mitnehmen zu können erscheint reichlich naiv. Dazu gibt es bereits technische Ansätze, siehe OpenSocial; eine Vorschrift dass dies umgesetzt werden muss ist aber ein viel zu großer Eingriff.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

... in der Tat die chancengleichheit für mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung im Netz gesamtgesellschaftlich nicht gegeben sind. Dafür brauchen wir deutlich mehr Medienkompetenz in der Geselllschaft, und zwar quer durch alle Altersgruppen.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Ich stimme der Aussage zu, aber bin unschlüssig, was der letzte Satz zu bedeuten hat. Soll hier ein Rechtsschutz übers Internet etabliert werden? Das wäre ein Einfallstor, um die Menschen zu überreden, den Überwachungs-Perso als Internet-Ausweis und die de-Mail als Kontrollmechanismus einzuführen. Dazu sage ich nein!

Pro

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

...die Kontrolle des "Einzelnen" in speziellen Fällen z.B. Kinderschänder, Abzocker im Netz (irgendwelche ominösen Gewinnspiele) ganz sicher von Nöten ist. Eine Vereinfachung des Wiederspruchsrechts bei Onlinegeschäften ist auf jeden Fall nötig.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Youtube hat zum Beispiel keine für den User erreichbaren konkreten Ansprechpartner in Deutschland! lediglich ein Benutz heelfen Benutzer Forum

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

ich überzeugt bin, dass Aufklärung über die Zusammenhänge im Internet diffuse Angst abbaut. Diese Aufklärung haben vor allem unsere Volksvertreter dringend nötig!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

mehr Aufklärung über das Thema Internet, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte dringend nötig ist. --> Medienkompetenz

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

...Einschränkungen des Internets gleichbedeutend einer Einschränkung der informationellen Selbstbestimmung sind. Förderung der Eigenverantwortung des Nutzers vor Bevormundung durch den Staat!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Alle Internet-Nutzer profitieren davon, wenn Einzelne ihre Meinungen und Erfahrungen öffentlich machen. Allerdings ist es unter den aktuell herrschenden Umständen riskant, solche Beiträge zu leisten, da der Nutzer nicht sicher sein kann, wie seine Daten weitergegeben und automatisiert ausgewertet werden. Das Recht auf Auskunft und Widerspruch könnte hier weiterhelfen, wenn es einfach und wirksam vom Nutzer angewendet werden kann.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das zur Erhaltung der individuellen Freiheit im Internet dringend notwendig ist.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

dem Datenschutz von Privatpersonen im Netz grundsätzlich mehr Beachtung geschenkt werden sollte.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Cloud-Computing birgt noch viele Risiken welche man noch nicht abschätzen kann, daher sollten wir schonmal Selbstbestimmungsrechte entwickeln bevor man den Schaden hat. zB Spionage und Datendiebe

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es hier Nachholbedarf gibt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Dem ersten Absatz stimme ich ohne weiteres zu. Zum zweiten Absatz bleibt mir nur anzumerken, dass die Aufklärung schon in der Schule anfangen muss. Für Erwachsene sollten kostenlose (steuerfinanzierte) Kurse angeboten werden. Außerdem sollte es unbedingt eine zentrale Anlaufstelle im Internet geben, die über Möglichkeiten und Gefahren im Internet aufklärt. Das ganze muss aber interessant gestaltet sein, weil die Leute es sich sonst nicht ansehen werden. Damit sie überhaupt darauf aufmerksam werden, könnte diese Seite als Startseite in Browsern voreingestellt sein. Auch ein Link an prominenter Stelle auf dem Desktop/im Browser könnte helfen. Zum dritten Absatz: Mehr Wettbewerb reicht nicht. Der Staat muss an einigen Stellen unbedingt konsequent eingreifen um die Selbstbestimmung der Benutzer zu schützen. Vor allem Einschränkungen, welche Software auf einem System installiert werden darf, muss verboten werden. (Bsp: iPod & Co) Der Nutzer muss stets volle Kontrolle über die Hardware haben und jede Software installieren können, die er möchte. DAS ist die vielleicht größte Herausforderung und Bedrohung der nächsten Jahre. Die stetige Entmündigung der Nutzer muss um jeden Preis verhindert werden. Deutlich nachrangig, aber auch nicht zu vergessen: Jede Form von DRM sollte verboten werden. Auch dies stellt eine Entmündigung des Nutzers dar. Zum vierten Absatz bleibt zu sagen, dass die "Vereinfachung" keinesfalls die Rechte der Nutzer einschränken darf, sondern eher ausbauen muss.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Schluss mit Geheimniskrämerei!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Es wäre ein Anfang auf die Vorschläge des Bundesdatenschutzbeauftragten zu hören, der leider regelmäßig ignoriert wird.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Jeder nutzt heute computer ohne die hintergründe zu verstehen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

grade in der Zeit der wachsenden Onlinegesellschaft und Onlinemöglichkeiten auch eine dementsprechende Aufklärung nicht mehr wegzudenken ist. Auch der Ansatz bezüglich der Datenbestände in sozialen Netzwerken gefällt mir sehr gut. Mit Hinblick auf SchuelerVZ, StudiVZ, Jappy und Facebook betrifft dieser insbesondere die jüngere Generation. Aufklärungsarbeit kann hierbei also auch mit Blick auf die zukunft nur förderlich sein.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Grundsätzlich gute Gedanken, wobei mir die Idee "seinen Datenbestand von einem Sozialen Netzwerk in ein anderes mitzunehmen" ein wenig albern vorkommt. Dann kann ich jetzt auch. Es macht sicher ein wenig Mühe, aber es sind Informationen und Informationen kann man kopieren. Immer!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

den Staat zurück nimmt und den Nutzer fordert

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

sich grundsätzlich sinnvoll anhört. Aber die Anmerkungen der anderen Kommentatoren sind zu beachten.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

gerade im Bereich der Eigenverantwortung und den Umgang mit privaten Daten hoher Aufklärungsbedarf besteht. Allerdings sehe ich hier wirklich ehr den Bedarf bei der Aufklärung über Schulunterricht, Nachrichten, Medien und ähnliches und nicht bei der staatlichen Beeinflussung der Online-Medien und sozialen Netzwerke.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das Internet bereits konstruktionsbedingt praktisch nicht "von oben" beeinflusst werden kann. Leider wird eine gute Idee hier mit nebensächlichen oder einfach nur merkwürdigen Positionen vermengt (z.B. "beim Umzug zwischen sozialen Netzwerken [...] seinen Datenbestand mitzunehmen“). Die Daten "mitzunehmen" ist mMn ein nettes Feature, das die Betreiber zweier Seiten unereinander aushandeln können (-> Selbstbestimmung). Wirklich wichtig ist nur, daß sie bei der alten Seite zuverlässig gelöscht werden.

Alle

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Toll wäre eine Art "Löschbutton" wo man in Eigenregie ohne den Provider anzuschreiben mit einem Klick die gesamten Einträge über die eigene Person bei einem Provider löschen kann.

Kommentare


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

...sollte über weitergehende Möglichkeiten wie dem Datenbrief für dt. Institutionen hinaus auch die Möglichkeit bestehen, deutsche Firmen strafrechtlich zu belangen, wenn sie mit ausländischen Firmen Handel treiben, die vorsätzlich Datenschutzstandards nicht einhalten. So würde bspw. Facebook wohl schnell seine Standards für dt. Kunden verbessern, wenn deutsche Firmen dort nicht mehr werben würden/dürften.

Kommentare


Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

So etwas wie Kontrolle über seine (virtuellen)Daten hat in der realen Welt meines Wissens nach: niemand. Definieren sie was "Virtualler Hausrat" ist! Meinem Verständniss nach existiert sowas nicht. Sollten sie sich auf Schwerter und Zaubertränke aus World of Warcraft beziehen dann .... Nja. Die Eigenverantwortung jedes Einzelnen zu "stärken" ist ein guter Vorsatz. Ich habe leider nach 14 Jahren noch keine wirklichen Bemühungen in diese Richtung (seitens des Staates) beobachten könnnen. Denn "stärken" sollte auch beinhalten den Bürger zu bilden. Mit tollen Phrasen wie "machen sie nich jeden Emailanhang auf" ist leider keinem Geholfen da die meisten den Zusammenhang dahinter nicht kennen oder kennen wollen. Auch hier sollte der Staat vieleicht etwas veranlassen und beispielsweise mal einen "Bildungsauftrag" and entsprechende Stellen wie die senden. :P Beim letzten Punkt stimme ich voll und ganz zu.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Selbstbestimmung schön und gut - das sollte aber auch für die Gesetzgebung gelten. Ich will mir durch keinen Filter vorschreiben lassen, welche Internetseiten ich besuchen darf und welche nicht! Und was soll "virtueller Hausrat" sein? Man schmeißt hier mit kreativen Wortschöpfungen um sich, die kein Mensch kennt und versteht. Warum soll mehr Wettbewerb zu mehr Eigenverantwortung führen? Warum brauche ich ich eine "Umzugsfunktion" für meinen Datenbestand? Geburtsdatum und EMail-Adresse kann ich auch von Hand bei meinem neuen Netzwerk eingeben.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

pro, weil die Betroffenenrechte verbessert werden sollten. contra, weil ich nicht verstehe, warum der Begriff des virtuellen Hausrats eingeführt wird, um warum man seinen Datenbestand von einem Anbieter zum andern Anbieter umziehen können sollte. das würde ja vorraussetzen, das alle Anbieter vergleichbare Angebote haben. Und selbst wenn, warum sollte man die Anbieter dazu zwingen? Ich kann meine Winterreifen ja auch nicht von VW auf Opel umziehen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Es wäre ein Anfang auf die Vorschläge des Bundesdatenschutzbeauftragten zu hören, der leider regelmäßig ignoriert wird.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

wer das möcht soll sich informieren wie es abgeht warum soll da groß was rumgemacht werden, und wie mehr wettbewerb? das netz ist freier als alles andere also kann jeder Wettbewerb einsteigen sogar relativ ohne kosten

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Jeder nutzt heute computer ohne die hintergründe zu verstehen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

grade in der Zeit der wachsenden Onlinegesellschaft und Onlinemöglichkeiten auch eine dementsprechende Aufklärung nicht mehr wegzudenken ist. Auch der Ansatz bezüglich der Datenbestände in sozialen Netzwerken gefällt mir sehr gut. Mit Hinblick auf SchuelerVZ, StudiVZ, Jappy und Facebook betrifft dieser insbesondere die jüngere Generation. Aufklärungsarbeit kann hierbei also auch mit Blick auf die zukunft nur förderlich sein.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Was im Ausland legal ist, kann durch die dt. Regierung nicht eingeschränkt werden. Wer seine Daten aus Unwissenheit weitergibt, der trägt Schuld. Ausländische Clouds kann Dtld. nicht regimentieren. ERGO: Die meisten, die hier mit "Pro" abstimmen, haben ungenügend Ahnung von der Materie. Man könnte ebenso ein Gesetz gegen die Gravitation erlassen. Das würde trotzdem nichts daran ändern, dass ein Stein zu Boden fällt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Grundsätzlich gute Gedanken, wobei mir die Idee "seinen Datenbestand von einem Sozialen Netzwerk in ein anderes mitzunehmen" ein wenig albern vorkommt. Dann kann ich jetzt auch. Es macht sicher ein wenig Mühe, aber es sind Informationen und Informationen kann man kopieren. Immer!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

den Staat zurück nimmt und den Nutzer fordert

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

sich grundsätzlich sinnvoll anhört. Aber die Anmerkungen der anderen Kommentatoren sind zu beachten.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

gerade im Bereich der Eigenverantwortung und den Umgang mit privaten Daten hoher Aufklärungsbedarf besteht. Allerdings sehe ich hier wirklich ehr den Bedarf bei der Aufklärung über Schulunterricht, Nachrichten, Medien und ähnliches und nicht bei der staatlichen Beeinflussung der Online-Medien und sozialen Netzwerke.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das Internet bereits konstruktionsbedingt praktisch nicht "von oben" beeinflusst werden kann. Leider wird eine gute Idee hier mit nebensächlichen oder einfach nur merkwürdigen Positionen vermengt (z.B. "beim Umzug zwischen sozialen Netzwerken [...] seinen Datenbestand mitzunehmen“). Die Daten "mitzunehmen" ist mMn ein nettes Feature, das die Betreiber zweier Seiten unereinander aushandeln können (-> Selbstbestimmung). Wirklich wichtig ist nur, daß sie bei der alten Seite zuverlässig gelöscht werden.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Hier ist der richtige Ansatzpunkt. Man kann das Netz selbst nicht regelmentieren, jedoch den einzelnen Akteuren gewisse Pflichten auferlegen. Auch hier ist aber nur eine global abgestimmte Lösung sinnvoll, da alle Akteure im Internet territorial unbegrenzt handeln.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Dieser Vorschlag, ist im Grunde nicht schlecht, wenn aber dies auf die private Wirtschaft übertragen würde. Müsste ich jedes Jahr bitte einen Brief erhalten (von jeder firma) die meine gespeicherten Daten anführt und mir einen Wiederspruch dagegen gewährt. Wäre wohl ne ganze Menge Arbeit... Nur so bekommt man die Selbstbestimmung über seine Daten!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Gerade die Selbstbestimmung ist momentan garnicht gegeben. Man kann sich als Endverbraucher nicht an eine Firma wenden und unverblümt Informationen über den Verbleib der eigenen Daten erhalten. In Zukunft wird das noch schwieriger, wenn ubiquitäre Systeme ohne mit wissen Informationen übermitteln, muß eine möglichkeit bestehen darüber bestimmen zu können wer diese Informationen erhält und wer nicht!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Wenn es möglich ist, den eigenen Datenbestand verschiedener soz. Netzwerke zu transportieren, dann ist es auch ohne Weiteres möglich diesen abzuschöpfen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Nichts gegen Aufklärung, die ist gut und in vielen Fällen auch dringend notwendig. Gerade im Bundestag hat sich gezeigt, dass zuviel Fachkompetenz fehlt und man hat deswegen versucht, das "Phänomen Internet" genauso zu regulieren, wie man es gewohnt ist. Dass das an den technologischen Grundlagen und der Internationalität scheitern muss, hat man ignoriert. Ihr Ansatz ist jetzt, es besser zu machen. Aber bei Ihren Vorschlägen merkt man noch, dass auch Sie kein Experte sind. Teilweise widersprechen Sie sich selbst. Die Daten der Benutzer liegen auf fremden Rechnern. Es ist vollkommen unmöglich, dass damit die Benutzer die Verfügungsgewalt über ihre Daten haben. Rechtlich gesehen kann man auch ein Gesetz machen, das die Gravitation verbietet, aber hilfreich ist das nicht. Man kann sicherlich Firmen zwingen sich an gewisse Standards zu halten, das müsste dann aber international geschehen. Eine Privatperson, die sich ein eigenes Forum aufgesetzt hat, werden sie so nicht zwingen können. Was den Umzug angeht: Die Datensysteme dürften fast immer inkompatibel sein. Sie können den Motor ihres Autos ja nicht mal eben in einen anderen Wagentyp einbauen. Zudem besteht bei so etwas immer die Gefahr, dass auch die Rechte Dritter verletzt werden. Zu einer Kommunikation gehören mind. zwei Personen, nicht nur der Anbieter und ein Nutzer.

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