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Elektronische Behördendienste am Nutzen ausrichten

Elektronische Behördendienste sind auszubauen – sie dienen einer effizienten, wirtschaftlichen und bürgernahen Verwaltung.

Bürger und Unternehmen erwarten von der öffentlichen Verwaltung eine rasche, einfache und effektive Abwicklung ihrer Behördenangelegenheiten. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen muss die Verwaltung noch wirtschaftlicher arbeiten. Der weitere Ausbau elektronischer Behördendienste muss genutzt werden, um Einspar- und Optimierungspotenziale auszuschöpfen.

Der elektronische Zugang des Bürgers zur Verwaltung muss als zusätzliches Angebot ausgestaltet werden. Der herkömmliche Zugang zur Verwaltung muss daneben bestehen bleiben. Für Unternehmen kann eine Pflicht zum elektronischen Datenaustausch mit der Verwaltung begründet werden, soweit die elektronische Abwicklung sinnvoll und vorteilhaft ist.


Das sagen andere:

Idee

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Wenn wir den Hauptteil unsere Amtsgeschäfte ins Netz verlegen muss sicher gestellt sein, dass jeder einzelne ein Recht an seinen persönlichen Daten hat und behält und zwar ohne dieses Recht erst einfordern zu müssen oder "automatisch" erteilten Weitergabeerlaubnissen oder diversen Verwendungszwecken erst widersprechen zu müssen, sowohl gegenüber anderen Bürgern, der Wirtschaft als auch gegenüber dem Staat selbst, grundsätzlich und ohne Ausnahme, von vorn herein !

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

"Es darf z.B. nicht sein, dass bei einer Ermessensentscheidung ein bestimmtes Kriterium nur deshalb nicht berücksichtigt wird, weil das IT-System dies nicht anbietet." Wie wahr. Die negativen Folgen des EÜR-Formulars beispielsweise durfte ich schon spüren (und drei MitarbeiterInnen des Finanzamtes hatten vier Meinungen was wo einzutragen sei) ... Auch die ELSTER-Vorsteueranmeldung gibt nicht für alle Steuer-Fälle Felder vor. Hier würde es schon helfen ein Kommentarfeld vorzusehen. Dort könnte man dann vermerken: "Außerdem hatte ich noch Einnahmen aus...". Aber machen wir uns nichts vor. Diese ganzen Formulare dienen natürlich zum einen der besseren Kontrolle (durch Vergleichsrechnungen) und zum anderen dazu Personal einzusparen. Da wäre mein Kommentarfeld natürlich kontraproduktiv. Dennoch: wenn wir schon gezwungen werden solche Onlinedienste zu nutzen sollten uns wenigstens die Möglichkeit gegeben werden Erläuterungen und Fragen mitzusenden.

Anmerkung der Moderation: Hallo "Aktivraum", bitte vermeiden Sie inhaltsgleiche Beiträge. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Der Kernpunkt des Problemkomplexes "Staat und IT" ist die Verwaltungswissenschaft. Diese sieht sich seit ihrem Urbeginn als rein juristische Wissenschaft und hat sich ingenieursmässigen Methodiken nur marginal geöffnet. Man sehe sich nur die Themen der Lehrveranstaltungen in den Verwaltungshochschulen (z.B. Speyer) an... Wer sich im juristischen Elfenbeinturm aufhält, kann die täglichen Probleme der Verwaltungen nicht verstehen; wer dagegen weiss, was Entitiy-Relationship-Diagramme sind, wird Gesetze / Richtlinien / Verordnungen ganz anders formulieren um die behördlichen Abläufe IT-verwaltbar zu machen. Denn dies ist das Manko: viele von den behördlichen Abläufen / Workflows sind so gestaltet, dass computertechnische Unterstützung viel zu kompliziert zu erstellen ist. Die Informatik hat die letzten 50 Jahre vieles erfunden, was die Verwaltungswissenschaft eigentlich schon lange hätte abliefern müssen - und die Verwaltungswissenschaft ist unfähig, die funktionierenden Module, die in der Zwischenzeit entstanden sind, in ihr Gebiet einzubinden. Nur ein Beispiel: email und Zertifikate gibt es schon seit Dekaden, der amtlich sichere Rechtsverkehr kommt aber jetzt erst so langsam in die Gänge, dabei hätte man nur vor 10 Jahren bsp.weise das BSI als Zertifizierer aussuchen und verwenden sollen - dann hätten wir jetzt eine seit vielen Jahren funktionierende Lösung. Fazit: frischen IT-Wind in die Verwaltungshochschulen, dann klappts auch irgendwann mit dem eGovernment!

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

"Der herkömmliche Zugang zur Verwaltung muss [für den Bürger ...] bestehen bleiben." Der Klein-Unternehmer (z.B. Ich-AG) muss von der "Pflicht zum elektronischen Datenaustausch" ausgenommen werden.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Bei dieser These zu elektronischen Behördendiensten ist doch eigentlich der vertikale Mehrkanalansatz gemeint: Der elektronische Zugang ist künftig der Kern. Für den telefonischen, persönlichen und schriftlichen Zugang greifen die Verwaltungsmitarbeiter dann auf das Angebot des elektronischen Kanals zurück. Durch diesen Portalansatz können Effizienzgewinne realisiert und trotzdem alle bestehenden Vertriebskanäle unter Kostengesichtspunkten fortgeführt werden.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Ich halte E-Government für sehr wichtig und denke, dass es in seiner Bedeutung stark wachsen wird. Das Problem ist das der Begriff an sich völlig inhaltsleer ist und dementsprechend frei von vielen Stellen interpretiert und ausgestaltet werden kann. Der Fehler, dass am Nutzer vorbei konzipiert und entwickelt wird tritt in der Wirtschaft schon zu häufig auf. Ich denke es wäre sinvoll im ersten Step sich die verwaltungstechnischen Prozesse vorzunehmen, die von den Bürgern am stärksten schon jetzt offline genutzt werden. Zur Umsetzung in bessere elektronische Prozesse empfiehlt es sich, dann eine repräsentative Gruppe von Personen genau bei der Durchführung dieser Prozesse zu begleiten. So wird direkt am Nutzerverhalten die beste Prozessausgelstaltung ermittelt. In einem ersten Step können so vielleicht relativ kostengünstig und effizient 60 bis 80 % des Potentials für diese Prozesse ausgeschöpft werden.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Persönlicher und elektronischer Zugang zu Behörden sollten gleichberechtigt sein. So könnte jeder Bürger und/oder Unternehmer selbst entscheiden, ob er im Bürgerbüro beraten werden oder seine Formulare schnell online ausfüllen möchte.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Behörden und andere Institutionen wissen nicht, was Bürger oder Interessengruppen/Firmen/NGOs/etc. wollen. Sie können es gar nicht wissen. Daher müssen Daten in Rohform und Dienste über Schnittstellen verfügbar gemacht werden. Alles realisiert mit offenen Standards und unter freier Lizenz, am besten gemeinfrei (siehe Urheberrechtsdiskussion). Wir brauchen data.gov.de, die Regierung ebenso wie Behörden und Bürger.

Kommentare

Das hat mich auch an der Rede heute gestört, dass vom Verkauf z. B. von Informationen über Überschwemmungsgebiete die Rede war. Wenn die Daten frei verfügbar sind werden sich Nutzen für die Gesellschaft ergeben, an die bisher noch niemand gedacht hat.

Ja, die Diskussion über OpenData usw. scheint dem Herrn Minister und seinen Referenten entgangen zu sein.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

... sollten diese Behördendienste auch auffindbar - dies dann an möglichst zentraler Stelle - sein. Gute Beispiele liefern hierzu bspw. UK und Frankreich, wo zentrale Portale/Dienste, den Bürger und die Unternehmen, je nach konkretem Bedarf, an die zuständigen Stellen weiterleiten. Hier gilt es m. E. auch, eine "Konsolidierung" voranzutreiben und den "Wildwuchs" öffentlicher Online-Angebote einzudämmen und zu zentralisieren; Stichwort "One-Stop-Government". Einen ersten Ansatz lieferte seinerzeit (vor Relaunch) "bund.de", dies dann aber nur für den Bereich der Bundesverwaltung...

Contra

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

bedenken bezüglich datensicherheit und informationeller selbstbestimmung

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Nicht dem Nutzen des Geldbeutels sondern den Nutzen des Bürgers muß es allein dienen!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

das ist das argument des überwachugsstaats. diktatur vorprogrammiert und es ist niemand mehr verantwortlich ...

Anmerkung der Moderation: Hallo "robert zank", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Man frage die Millionen Internetloser und Technophober, warum sie z.B. länger auf Ihren Steuerbescheid warten müssen, nur weil die Finanzämter aus politischen Gründen ELSTER-Erklärungen vorziehen (müssen), um das politische Verprechen der 30-Tage-Bearbeitung von ELSTER-Erklärungen bei immer größeren Personalnotstand noch erfüllen zu können. Nebenbei frage man sich dann, warum der Staat es trotz gegenteiliger Beteuerungen auf Anfrage bis heute nicht geschafft hat, ein PLATTFORMÜBERGREIFENDES Steuererklärungsprogramm zur Verfügung zu stellen, anstatt die Leute zur Nutzung eines einzigen Monopolistenprodukts zu zwingen, wenn sie in den Genuss oben genannter Bevorzugung kommen wollen. Und wenn wir uns das alles gefragt haben, denken wir nochmal über leere Phrasen wie die hier kommentierte nach...

Anmerkung der Moderation: Hallo "Gast", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Zusätzlich heißt doch das der aktuelle Stand auch beibehalten wird, oder ? Dann einen Ausbau der elektronischen Möglichkeiten und noch Geld sparen ? Sehr innovativ!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

die beschreibung des eGovernment hier widerspricht der vorherigen these, wo der ausbau von eGov am nutzen für die bürger orientiert sein soll. Hier steht im klartext, dass weitere eServices nur dann umgesetzt werden, wenn einsparungen erreicht werden. Das ist nicht unbedingt nutzen für die bürger. Was wenn zeit für bürger gespart wird? Oder deren geld -z.b. durch wegfall von wegezeiten und gebühren für bescheinigungen, wenn bürger keine papiere mehr von A nach B tragen müssen, sondern sich die ämter das zeug selbst zuschicken? Was ist mit Open Data - eine quelle sowohl für innovationen und wirtschaftswachstum als auch für neue verwaltungsdienste, aber nicht notwendigerweise mit großen einsparungen in der verwaltung? Die bürger macht es zufriedener aber es spart nix - also wird es auch nicht umgesetzt? was ist mit Malmö? was mit neuen EU richtlinien, was mit dem gepriesenen Nutzen für Bürger - der auch in der neuen nat. eGov strategie steht? Alles nix wert, solange es nix einspart? Es gibt viel verschwendung im staat. Wenn man alle ausgaben veröffentlicht, werden viele bürger bestimmt viele einsparungsmöglichkeiten finden. Benchmarks können auch dazu beitragen. Transparenz ist ein zaubermittel zum einsparen. Warum will sie trotzdem keiner in der verwaltung? angst vor kontrolle durch die bürger? vor dem gläsernen, maschinenlesbaren staat? für mich eine schöne vision. Da wäre ich zufrieden.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

ELENA? Nein, Danke!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Unternehmen dürfen nicht zur elektronischen Abwicklung verpflichtet werden, weil dies unsicherer, überwachbarer und leichter auswertbar ist als die bewährten papierbasierten Verfahren. Schon Einzelpersonen können Unternehmer sein (z.B. Ärzte, Rechtsanwälte).

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

alles ok, aber eine Pflicht zum elektronischen Datenaustausch darf es nicht geben.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Hier ein Bürgerrecht erstell wird, welches ich gut finde, es aber mit mit einem automatischen Datenaustauch zwischen Behörden und Unternehmen gekoppelt wird. Diese Vermischung ist sehr unsauber und für in diesem Punkt zur Ablehnung.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Direkter Austausch von Unternehmen und Behörden von Daten über den Bürger? Netter Versuch das hier in positiver Sprache unterzujubeln. NEIN! Der Bürger allein schickt seine Daten zur Regierung!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Elektronische Behördendienste sind sinnvoll, sofern sie einen Mehrwert schaffen und sich in absehbarer Zeit auch amortisieren. Teil dieser Rechnung darf aber nicht die Überwälzung von Kosten auf Bürger und Unternehmen sein - z.B. für Zugangsinfrastruktur. Hier ist immer der Zugang für alle auf allen Wegen (d.h. Betriebssysteme, Datenanbindung, Zugangssoftware) zu ermöglichen, und bis dahin Alternativen bereitzustellen.

Neutral

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

keine Verpflichtung zur elektronischen Abwicklung - nur freiwillig.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ok bis auf die Pflicht zum Datenaustausch

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Auch für Unternehmen muss aber die Wahlfreiheit z. B. des Betriebssystemes bestehen bleiben. Es kann nicht sein, dass am Ende de facto ein Zwang entsteht, ein bestimmtes Betriebssystem zu benutzen, weil eine Behörde zwar zur Nutzung eines bestimmten Zuganges zwingt, aber ggf. notwendige Client-Software nur für bestimmte Betriebssysteme zur Verfügung stellt. Beispiel: ELSTER.

Pro

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es auch für den Bürger ungemein zeitsparend wäre und das ermüdende "Nummer ziehen" weniger würde. Nur müsste natürlich die Sicherheit ein extrem hohes Niveau haben.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Macht sinn

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

hier hat sich bereits viel getan in den letzten Jahren, dennoch entspricht der Standard vieler öffentlicher Angebote im Online-Bereich meist in keinster Weise den Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit, die bei kommerzielle Online-Diensten selbstverständlich sind

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das ist ein schöner wunschgedanke, nicht? bürgernähe, welch schönes wort und doch so hohl. setzen sie das erst mal im real live um, dann reden wir über virtuelle bearbeitung.....

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Wäre sehr wünschenswert, wenn dies auch sinnvoll umgesetzt werden kann, denn Briefe und Behördengänge sind technisch schon seit mindestens 10 Jahren abschaffbar.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das eine echte Zeit- und Kostenersparnis bringen würde. Die technische Umsetzung sollte aber aus datenschutzrechtlicher Sicht perfekt sein. Daten müssen dann unbedingt stark verschlüsselt ausgetauscht werden.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Elektronische Behördengänge als Mittel zum Bürokratieabbau und staatlicher Kostenreduzierung kann man leicht zustimmen – vorausgesetzt, der „Amtsgang“ ist nutzerfreundlich gestaltet, die Sicherheit des Datentransfers gewährleistet und die Alternative eines realen Besuchs auf dem Amt mit persönlichen Ansprechpartner für weniger technikaffine Menschen bleibt bestehen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Nutzerfreundlich gestalten

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es in Zeiten knapper Kassen eine sinnvolle Möglichkeit zur Kostenreduzierung darstellt, bei gleichzeitig höherem Nutzen für die Bürger.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Das Unternehmen stärker verpflichtet werden sollen ist schön und gut, doch ist zu bedenken, dass ein weiteres Bürokratiemonster nur halt diesmal im Internet entstehen kann. Dieses kann dann auch der Produktivität der Unternehmen schaden und so der Wirtschaft. Generell ist es zu verhindern, das Bürokratie im Internet die Oberhand gewinnt, so wie es in der Realität der deutschen Ämter aussieht!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Ich finde es gut wenn die Möglichkeit der elektronischen Behördengänge verstärkt wird. Allerdings sollte das nicht in einer Pflicht ausarten wie das hier für Unternehmen angesprochen wird.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

als zusätzliches Angebot dringend notwendig

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es viele Dinge erleichtert. Der persoenliche Kontakt muss aber noch moeglich sein.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Bürokratie muss halt manchmal sein, dann aber bitte bürgerfreundlich.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es einfach nur zeitgemäß ist.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Der Staat könnte sich manchen Verwaltungsbeamten sparen, wenn man elektronische Dienste anböte. Warum kann ich Bankkonten eröffnen und führen ohne je eine Filiale aufgesucht zu haben? Bei staatlichen Diensten ist das nur in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

... sie bürokratieabbauend ist.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es meine Meinung einigermaßen gut trifft. Jedoch ist auch wirklich ganz genau darauf zu achten, dass der herkömmliche Zugang zur Verwaltung daneben bestehen bleibt. Die angesprochenen wirtschaftlichen Überlegungen sollten daher keine übermäßige Rolle spielen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

keiner Bock und Zeit hat, sich stundenlang in Warteschlangen zu stellen. Was diese Schlangen für einen volkswirtschaftlichen Schaden bedeuten...

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Zeitsparpotential auf beiden Seiten.

Alle

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

bedenken bezüglich datensicherheit und informationeller selbstbestimmung

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Wenn wir den Hauptteil unsere Amtsgeschäfte ins Netz verlegen muss sicher gestellt sein, dass jeder einzelne ein Recht an seinen persönlichen Daten hat und behält und zwar ohne dieses Recht erst einfordern zu müssen oder "automatisch" erteilten Weitergabeerlaubnissen oder diversen Verwendungszwecken erst widersprechen zu müssen, sowohl gegenüber anderen Bürgern, der Wirtschaft als auch gegenüber dem Staat selbst, grundsätzlich und ohne Ausnahme, von vorn herein !

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es auch für den Bürger ungemein zeitsparend wäre und das ermüdende "Nummer ziehen" weniger würde. Nur müsste natürlich die Sicherheit ein extrem hohes Niveau haben.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Macht sinn

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

hier hat sich bereits viel getan in den letzten Jahren, dennoch entspricht der Standard vieler öffentlicher Angebote im Online-Bereich meist in keinster Weise den Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit, die bei kommerzielle Online-Diensten selbstverständlich sind

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das ist ein schöner wunschgedanke, nicht? bürgernähe, welch schönes wort und doch so hohl. setzen sie das erst mal im real live um, dann reden wir über virtuelle bearbeitung.....

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Wäre sehr wünschenswert, wenn dies auch sinnvoll umgesetzt werden kann, denn Briefe und Behördengänge sind technisch schon seit mindestens 10 Jahren abschaffbar.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das eine echte Zeit- und Kostenersparnis bringen würde. Die technische Umsetzung sollte aber aus datenschutzrechtlicher Sicht perfekt sein. Daten müssen dann unbedingt stark verschlüsselt ausgetauscht werden.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

"Es darf z.B. nicht sein, dass bei einer Ermessensentscheidung ein bestimmtes Kriterium nur deshalb nicht berücksichtigt wird, weil das IT-System dies nicht anbietet." Wie wahr. Die negativen Folgen des EÜR-Formulars beispielsweise durfte ich schon spüren (und drei MitarbeiterInnen des Finanzamtes hatten vier Meinungen was wo einzutragen sei) ... Auch die ELSTER-Vorsteueranmeldung gibt nicht für alle Steuer-Fälle Felder vor. Hier würde es schon helfen ein Kommentarfeld vorzusehen. Dort könnte man dann vermerken: "Außerdem hatte ich noch Einnahmen aus...". Aber machen wir uns nichts vor. Diese ganzen Formulare dienen natürlich zum einen der besseren Kontrolle (durch Vergleichsrechnungen) und zum anderen dazu Personal einzusparen. Da wäre mein Kommentarfeld natürlich kontraproduktiv. Dennoch: wenn wir schon gezwungen werden solche Onlinedienste zu nutzen sollten uns wenigstens die Möglichkeit gegeben werden Erläuterungen und Fragen mitzusenden.

Anmerkung der Moderation: Hallo "Aktivraum", bitte vermeiden Sie inhaltsgleiche Beiträge. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Der Kernpunkt des Problemkomplexes "Staat und IT" ist die Verwaltungswissenschaft. Diese sieht sich seit ihrem Urbeginn als rein juristische Wissenschaft und hat sich ingenieursmässigen Methodiken nur marginal geöffnet. Man sehe sich nur die Themen der Lehrveranstaltungen in den Verwaltungshochschulen (z.B. Speyer) an... Wer sich im juristischen Elfenbeinturm aufhält, kann die täglichen Probleme der Verwaltungen nicht verstehen; wer dagegen weiss, was Entitiy-Relationship-Diagramme sind, wird Gesetze / Richtlinien / Verordnungen ganz anders formulieren um die behördlichen Abläufe IT-verwaltbar zu machen. Denn dies ist das Manko: viele von den behördlichen Abläufen / Workflows sind so gestaltet, dass computertechnische Unterstützung viel zu kompliziert zu erstellen ist. Die Informatik hat die letzten 50 Jahre vieles erfunden, was die Verwaltungswissenschaft eigentlich schon lange hätte abliefern müssen - und die Verwaltungswissenschaft ist unfähig, die funktionierenden Module, die in der Zwischenzeit entstanden sind, in ihr Gebiet einzubinden. Nur ein Beispiel: email und Zertifikate gibt es schon seit Dekaden, der amtlich sichere Rechtsverkehr kommt aber jetzt erst so langsam in die Gänge, dabei hätte man nur vor 10 Jahren bsp.weise das BSI als Zertifizierer aussuchen und verwenden sollen - dann hätten wir jetzt eine seit vielen Jahren funktionierende Lösung. Fazit: frischen IT-Wind in die Verwaltungshochschulen, dann klappts auch irgendwann mit dem eGovernment!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Elektronische Behördengänge als Mittel zum Bürokratieabbau und staatlicher Kostenreduzierung kann man leicht zustimmen – vorausgesetzt, der „Amtsgang“ ist nutzerfreundlich gestaltet, die Sicherheit des Datentransfers gewährleistet und die Alternative eines realen Besuchs auf dem Amt mit persönlichen Ansprechpartner für weniger technikaffine Menschen bleibt bestehen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Nicht dem Nutzen des Geldbeutels sondern den Nutzen des Bürgers muß es allein dienen!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

das ist das argument des überwachugsstaats. diktatur vorprogrammiert und es ist niemand mehr verantwortlich ...

Anmerkung der Moderation: Hallo "robert zank", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Nutzerfreundlich gestalten

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Man frage die Millionen Internetloser und Technophober, warum sie z.B. länger auf Ihren Steuerbescheid warten müssen, nur weil die Finanzämter aus politischen Gründen ELSTER-Erklärungen vorziehen (müssen), um das politische Verprechen der 30-Tage-Bearbeitung von ELSTER-Erklärungen bei immer größeren Personalnotstand noch erfüllen zu können. Nebenbei frage man sich dann, warum der Staat es trotz gegenteiliger Beteuerungen auf Anfrage bis heute nicht geschafft hat, ein PLATTFORMÜBERGREIFENDES Steuererklärungsprogramm zur Verfügung zu stellen, anstatt die Leute zur Nutzung eines einzigen Monopolistenprodukts zu zwingen, wenn sie in den Genuss oben genannter Bevorzugung kommen wollen. Und wenn wir uns das alles gefragt haben, denken wir nochmal über leere Phrasen wie die hier kommentierte nach...

Anmerkung der Moderation: Hallo "Gast", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Zusätzlich heißt doch das der aktuelle Stand auch beibehalten wird, oder ? Dann einen Ausbau der elektronischen Möglichkeiten und noch Geld sparen ? Sehr innovativ!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

die beschreibung des eGovernment hier widerspricht der vorherigen these, wo der ausbau von eGov am nutzen für die bürger orientiert sein soll. Hier steht im klartext, dass weitere eServices nur dann umgesetzt werden, wenn einsparungen erreicht werden. Das ist nicht unbedingt nutzen für die bürger. Was wenn zeit für bürger gespart wird? Oder deren geld -z.b. durch wegfall von wegezeiten und gebühren für bescheinigungen, wenn bürger keine papiere mehr von A nach B tragen müssen, sondern sich die ämter das zeug selbst zuschicken? Was ist mit Open Data - eine quelle sowohl für innovationen und wirtschaftswachstum als auch für neue verwaltungsdienste, aber nicht notwendigerweise mit großen einsparungen in der verwaltung? Die bürger macht es zufriedener aber es spart nix - also wird es auch nicht umgesetzt? was ist mit Malmö? was mit neuen EU richtlinien, was mit dem gepriesenen Nutzen für Bürger - der auch in der neuen nat. eGov strategie steht? Alles nix wert, solange es nix einspart? Es gibt viel verschwendung im staat. Wenn man alle ausgaben veröffentlicht, werden viele bürger bestimmt viele einsparungsmöglichkeiten finden. Benchmarks können auch dazu beitragen. Transparenz ist ein zaubermittel zum einsparen. Warum will sie trotzdem keiner in der verwaltung? angst vor kontrolle durch die bürger? vor dem gläsernen, maschinenlesbaren staat? für mich eine schöne vision. Da wäre ich zufrieden.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

"Der herkömmliche Zugang zur Verwaltung muss [für den Bürger ...] bestehen bleiben." Der Klein-Unternehmer (z.B. Ich-AG) muss von der "Pflicht zum elektronischen Datenaustausch" ausgenommen werden.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es in Zeiten knapper Kassen eine sinnvolle Möglichkeit zur Kostenreduzierung darstellt, bei gleichzeitig höherem Nutzen für die Bürger.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Das Unternehmen stärker verpflichtet werden sollen ist schön und gut, doch ist zu bedenken, dass ein weiteres Bürokratiemonster nur halt diesmal im Internet entstehen kann. Dieses kann dann auch der Produktivität der Unternehmen schaden und so der Wirtschaft. Generell ist es zu verhindern, das Bürokratie im Internet die Oberhand gewinnt, so wie es in der Realität der deutschen Ämter aussieht!

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