Freie Entfaltung im Netz und Ausgleich zwischen kollidierenden Freiheitsrechten Privater ermöglichen

Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit im Internet. Es ist auf Wissensvermehrung und soziale Teilhabe gerichtet. Durch die freie Entfaltung im Internet ist das Phänomen „persönlicher“ Datenmacht entstanden. Sie muss daher stärker mit den Persönlichkeitsrechten anderer zum Ausgleich gebracht werden.

Die freie Entfaltung der Persönlichkeit im Internet lässt sich jedoch nicht durch das klassische Datenschutzrecht im Sinne eines Verbots mit Erlaubnisvorbehalt begrenzen. Für den gebotenen Ausgleich müssen wir zuvörderst soziale Regeln entwickeln. Der Staat sollte zur Ergänzung in erster Linie sein zivilrechtliches Instrumentarium zur Verfügung stellen.


Das sagen andere:

Idee

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Ich fände es gut, wenn es eine öffentliche "Internet-Mediationsstelle" gäbe. In begründeten Fällen soll diese die Anonymität aufheben können. Sie soll bewusst nicht bei der Justiz angesiedelt sein, sondern als Mediator fungieren. Außerdem wäre es Ihre Aufgabe, Vorschläge für die Weiterentwicklung des "Internetrechts" zu entwickeln.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

... dass man auch hier beachten muss, dass sich die geforderten "sozialen Regeln" sich nur dann ausbilden können, wenn wir ein annehmbares Verhältnis zwischen Anonymität und Identität definiert haben. Gerade aus der Anonymität heraus entsteht das Handlungsungleichgewicht hinsichtlich der Persönlichkeitsrechte Anderer im Netz. Das Ergebnis ist häufig Mobbing, Verleumdung und ein beschämendes Sozialverhalten. Auch hier können sich soziale Normen erst dann einstellen, wenn deren Nichtbeachtung für die Übertreter Konsequenzen hat. Aus einer anonymität heraus wird das leider nicht geschehen.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

merkwürdige orwell-formulierung kann kaum ein netzbenutzer ernstnehmen

Anmerkung der Moderation: Hallo "robert zank", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Zudem handelt sich bei Ihrem Beitrag nicht um eine Idee oder Handlungsempfehlung und hätte ggf. besser unter den Pro/Contra/ Neutral- Kategorien gepasst. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Ein grosses Problem sehe ich darin, dass ich praktisch in der zunehmend digitalen Welt nicht mehr weiss wer welche Daten von mir hat. (Siehe Facebook, die bei bestimmten Gelegenheiten Adressen aus Adressbüchern der Anwender auswerten, auch wenn die Personen aus dem Adressbuch nie zugestimmt haben). Da ich nicht weiss wer alles Daten über mich sammelt kann ich auch nicht darauf pochen das diese Daten gelöscht werden. Deshalb schlage ich vor, dass Unternehmen die Daten von mir haben mich einmalig einen Monat nach Erhebung der Daten, spätestens nach einem Jahr darüber informieren müssen welche Daten von mir vorhanden sind. Dadurch erhalte ich dann auch die Möglichkeit diese Daten löschen zu lassen. Das würde meiner persönlichen Entfaltung im Netz deutlich helfen

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

ich stimme der These zu, es ist aber dringend notwendig sie anhand von Beispielen zu veranschaulichen!

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

1) Ohne ausdrückliche und aktiv erteilte Erlaubnis wird das sammeln von Nutzerdaten unter Strafe gestellt. 2) Das verwenden von Nutzerdaten vor Gericht ist nicht zulässig. 3) Das Überwachen des Internets und das Aufzeichnen persönlicher Daten durch Provider, staatliche Organe und Privatpersonen wird unter Strafe gestellt. Diese drei Punkte dienen dazu die Überwachung, die einer Zensur gleich kommt zu unterbinden. Das Internet ist eine der grössten Errungenschaften, gleichzusetzen mit der Erfindung der Schrift oder des Buchdrucks. Wenn sich die Menschheit weiter entwickeln soll stellt jede Zensur des Internets einen herben Rückschlag da. Und Überwachung ist Zensur. Nachzulesen bei: "Arsistoteles Politea, fünftes Buch, Die Erhaltung der Königsherrschaft und der Tyrannis."

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Ich empfehle mehr Medienkompetenz! Und die Förderung dieser ist auf jeden Fall Aufgabe des Staates. Und ohne gibt es auch keine Entfaltung im Netz.

Kommentare

Ich stimme Ihnen vollkommen zu! Das Internet ist mehr als eine Kommunikationstechnologie, es ist ein sozialer Lebensraum, insbesondere für die Generation der "Digital Natives", die das WWW 2.0 nur als solchen kennengelernt haben.
Um sich in diesem Raum kompetent bewegen zu können, bedarf es zweierlei -- technischem Know-How und Verhaltensregeln.
Leider gibt es ein akutes Ungleichgewicht. Die Kinder und Jugendliche beherrschen die Technik perfekt, haben aber oftmals keine Vorbilder für sozial richtiges Verhalten in diesem Raum, da ihre Eltern allzu oft an den technischen Hürden scheitern.

Mein Lösungsansatz: Verbindliche Internet-Kunde in den Schulcurricula verankern, die sowohl technische als auch inhatlich-soziale Kompetenz vermittelt.

Warum nicht die Schule als Kompetenzzentrum ausbauen, wo auch Schüler und Eltern gemeinsam ihre Kenntnisse und Fähigkeiten weiterentwickeln können und von der Expertise der anderen Gruppe profitieren mögen?

Ja, und nicht die "Pflicht" der Eltern! Diese haben teilweise selbst einfach wenig oder keine Ahnung. Wenn man nicht weiß, dass etwas überhaupt existiert, kann man dazu niemandem etwas sagen. Der Staat muss alle Bürger über die wichtigen Punkte aufklären. Und so informieren, dass es alle, auch die "Bildungsfernen" erreicht! Sich mit einer Werbeagentur zusammensetzen und sie fragen, wie die Zielgruppen erreicht werden können.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Um sowohl der Verfolgbarkeit von Internetverbrechern, sowie der Privatsphäre der Bürger gerecht zu werden, genügt die aktuelle Vorhaltung von Abrechnungsdaten von 6 Monaten vollkommen. Diese Daten können wie von Herrn Schaar (ein kompetenter Mann dem leider zu wenig Gehör geschenkt wird) vorgeschlagen, per Quick Freeze für die Strafvervolgung erhalten werden. Die aktuellen Spezifikationen für das bereitstellen von Vorratsdaten gehört auf jeden Fall verworfen, da das Datenbankabfragesystem auf Missbrauch hin designt ist. Bei dem vielen Geld was da rein geflossen ist, fällt es mir schwer dabei an einen zufälligen Designfehler zu glauben. Alleine diese Tatsache macht schon die angeblich hohen Absichten dahinter unglaubwürdig.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die datenschutzrechtlichen Möglichkeiten, die ich beispielsweise in Deutschland habe sollten auch auf internationaler Ebene möglich sein. So möchte ich sicher gehen können, dass ich auch amerikanische Firmen, die ihre Kundendaten in den USA speichern, auffordern kann meine Kundendaten zu löschen und die Weitergabe an Dritte zu verhindern.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

1) Verzicht auf Floskeln wie z.B. "im Internet". Das Internet ist kein Ort, Raum oder Gefäß, in dem etwas "drinnen", oder etwas aus ihm "draußen" wäre. 2) allgemeine, tiefgreifende Reform von Staat und Justiz (unterhalb dieser schon etwas vllt. überzogen klingenden Forderung wird es wohl weder mit dem Datenschutz, noch mit der Wahrung von Immaterialgüterrechten besser werden)

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Entschleunigung... keiner kann mehr in Ruhe beurteilen, was da so "dynamisch" entsteht und was es für Folgen hat. Wie soll ich meinem 10jährigen Kind erklären, dass es stets neun Punkte beachten muss bei jedem Satz, den es in den von mir ausgesuchten sicheren Kinderchat schreibt? Und an neun Punkte unbedingt und immer denken muss, bevor es jemandem antwortet?!? In der Realität reichen zwei Punkte: "halte Abstand zu Fremden" und "egal, was auch immer erzählt wird". Ein zumal unreifer Mensch wird sich nicht so viel merken können, es macht jeden nervös, unsicher und - misstrauisch. Wollen wir das?? Bitte, erst die Regeln und wie sie technisch realisiert werden können, entwickeln. Und dann auf die gesamten Konsumenten loslassen.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Es muss ein Instrument geschaffen werden, das für beide Seiten annehmbar, bezahlbar aber auch verbindlich ist. Das kann das aktuelle Instrument mit Abmahnung, Einzweiligen Verfügungen und Gerichtsverfahren nicht leisten, da z.B. bei Einzelpersonen gegen große Unternehmen die Möglichkeiten der beiden Seiten unterschiedlich sind.

Kommentare

Gut wäre es, wenn die Abmahnung einerseits für den Abgemahnten kostenlos, andererseits für den Abmahner risikolos wäre.

Kostenlos: Die Begründung für die Zahlungspflicht des Abgemahnten, es sei ja in seinem Interesse, auf Rechtsverstöße hingewiesen zu werden, da eine Klage ihn teurer käme, ist an den Haaren herbeigezogen. Praktisch mahnt man im eigenen Interesse ab, weil man nicht will, dass die eigenen Rechte verletzt werden und weil man eben erst klagen darf, nachdem man abgemahnt hat. Letzteres ist auch gut so: Wer etwas will, sollte das erst einmal klar sagen, bevor er vor Gericht zieht.

Risikolos: Im Moment ist es möglich, gegen eine Abmahnung mit einer vorbeugenden Unterlassungsklage vorzugehen. Das sollte im Gegenzug abgeschafft werden. Wer mit einer (kostenlosen) Abmahnung nicht einverstanden ist, kann sie ignorieren und sich verklagen lassen oder dem Abmahner erklären, warum er sich im Recht fühlt. Ein eigenes Klagerecht braucht er nicht, denn bei einer unberechtigten Abmahnung kann man ja ruhig die Klage abwarten bzw. sich schon einmal darauf vorbereiten, ggf. auch durch das Einreichen einer Schutzschrift (was zum nächsten Vorschlag führt: fliegende Gerichtsstände abschaffen, damit man nicht Dutzende davon verschicken muss).


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Man sollte das Datenschutzrecht insgesamt daraufhin überprüfen, ob ein "Verbot mit Erlaubnisvorbehalt" immer der richtige Ansatz ist, oder ob nicht manches grundsätzlich erlaubt sein sollte. Ich denke da vor allem an den Fall von Informationen, die ohnehin öffentlich verfügbar sind. Ich halte es etwa für ziemlich bedenklich, wenn es nach Datenschutzrecht verboten ist (oder sein könnte, so dass man Juristen fragen muss), das Bild eines Hauses, aufgenommen von einem öffentlich zugänglichen Platz, zusammen mit seinen Geokoordinaten zu veröffentlichen. Der Eigentümer oder Bewohner, der sich dagegen mit dem Argument "Datenschutz" wehrt, verlangt damit praktisch eine Teilprivatisierung des öffentlichen Raumes.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

vermisse ich die Unterstützung zur Entwicklung einer freien Wissensgesellschaft. Wer eine freie Wissensgesellschaft will, sollte das Urheberrecht der beschleunigten Gesellschaftsentwicklung anpassen, sowie das Leistungsschutzrecht stutzen um der Informationsfreiheit willen. Damit sich eine Wissensgesellschaft Deutschland entwickeln kann, ist Informationsfreiheit unabdingbar. Und auch wenn dies das Sterben von Verlagshäuser, Medienkonzernen, oder Vertriebsfirmen mit sich bringt, würde ich dem eher liberal gegenüberstehen, denn eine neue Gesellschaftsform wird das Alte schnell durch etwas Neues ersetzen. So wie Quelle und Karstadt einst den Einzelhandel ausdünnten und jetzt selbst am Ende sind, darf sich auch im Bereich Medien der Markt an die gegebenen Bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft anpassen dürfen.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Wichtig bei der Wissensmehrung wäre auch das kleine aber besonders bedeutende Wort "Unabhängig" - also die unabhängige Wissensmehrung!

Kommentare

Was verstehen Sie denn unter "abhängiger Wissensmehrung"?


Contra

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

das klassische datenschutzrecht bietet ein sinnvolles instrumenarium für den schutz der persönlichkeitsrechte des einzelnen. es gibt keinen grund, dies im internet nicht oder nur eingeschränkt anzuwenden

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

jedem im heutigen Zeitalter bewusst sein sollte, was er für Daten weitergibt und welche nicht. Man sollte zumindest immer mal wieder dieses Bewusstein öffentlich stärken, insofern, dass es zu Missbrauch führen könnte.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Wenn es um das Verhalten von Privatpersonen zueinander geht ist das zwar richtig, aber es ist im Internet nicht immer erkennbar, ob das Gegenüber als Privatperson handelt oder aus Geschäftsinteresse. Probleme entstehen m. M. aus dem Spannungsverhältnis der Freiheitsrechte der Einzelnen einerseits und den gewerblichen Handeln von Dienstleistern mit Profitinteressen. Diese Probleme sind m.E. nicht durch das Zivilrecht allein zu lösen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

... das klassische Datenschutzrecht die Grundlage der informationellen Selbstbestimmung bilden sollte und Betreiber von Web-Angeboten ein großes Maß an Verantwortung besitzen und dieser Verantwortung nach klar definierten Regeln Folge zu leisten haben. Wenn jmd nicht möchte, dass zB Facebook seine Kontaktdaten aus den Adressbüchern anderer kopiert dann muss er nicht um die Löschung der Daten bitten sondern es muss illegal sein, diese Daten zu speichern. Erst nach ausdrücklicher Genehmigung darf die Datenerhebung gestattet sein. Sollte dagegen Verstoßen werden, so sollte der Betreiber oder einer seinen Statthalter in Deutschland vor Gericht gestellt werden und es müssen höchst empfindliche Strafen ausgesetzt werden.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

.. bereits heute das Instrumentarium des Zivilrechts zumindest für nationale Vergehen zur Verfügung steht.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

eine klageflut wie bei hartz4 sehe ich schon rollen. ethik sollte wohl eher dem gesunden menschenverstand entspringen und nicht dem "regelwerk" des staates....

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Ungültig. Ich bewege mich auf solchen Seiten einfach nicht. Es wird niemand gezwungen sich so etwas anzusehen oder zu lesen. Es ist völlig überflüssig und einfach nur eine weitere unnötige Restriktion.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

ein mündiger Bürger durchaus in der Lage sein sollte selbst zu entscheiden, welche Daten er/sie preisgeben will.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Was mit "zivilrechtliches Instrumentarium" gemeint ist sollte etwas näher erläutert werden...

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

das erwähnte »zivilrechtliche Instrumentarium« des Staates versagt im Internet im allgemeinen an der inhärenten Internationalität der entstehenden Konflikte. Dadurch kann eine effektive Verfolgung leicht über die Möglichkeiten betroffener Individuen gehen. Eine Erleichterung zivilrechtlicher Verfolgung über Landes- und Sprachgrenzen hinweg sehe ich leider weit außerhalb der aktuellen Möglichkeiten unserer Justiz. Obwohl dem kommerziellen Datensammeln nicht so leicht Einhalt zu gebieten ist, könnte schon Sensibilisierung im Bezug auf Datensparsamkeit sowie vor allem allgemeine Verfügbarmachung sowie breiter Einsatz von Verschlüsselungstechniken viel bewegen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Ein zivilrechtliches Instrumentarium? Der Staat muss lediglich Eckpunkte festlegen in denen man sich bewegen kann. Ich würde es lieber sehen, wenn man viel präventiver vorgeht. Bereits in der Schule Fächer einrichten, der richtige Umgang mit dem Intenet, was sind persönliche Daten, wie Schütze ich sie, wo melde ich Mißbrauch. Diese Themal MUSS sich wie ein roter Faden durch die letzten fünf bis sechs Schuljahre ziehen. Auch an Berufsbildenden Schulen, Berufsschulen, Haupt-, Real- u. Gesamtschulen sowie Gymnasien und Private Schulen. Von kindesbeinen an, muss darauf aufmerksam gemacht werden. Das ist der richtige Ansatz, dann brauche ich keine zivilrechtlichen Instrumentarien.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Die freie Entfaltung des Einzelnen darf nicht zu Lasten Dritter gehen. Wenn wir nicht endlich anfangen die Anonymität im Internet zu bekämpfen wird der Missbrauch immer schlimmer werden. Da reichen ein paar zivilrechtliche Mapnahmen nicht aus.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Die derzeitigen Regularien sind vollkommen ausreichend, sie müßen nur einmal erneuert und angepaßt werden. Weiterhin empfielt es sich hier über die internationale Handhabung der Ländergesetze nachzudenken ( Eine Website aus Land A, verleumdet eine Person aus Land B) Die Annonymität und Neutralität des Internet muß hierbei gewahrt bleiben, allein schon um jegliche form des mißbrauches auszuschließen und die Zensur einer freien Meinung zu unterbinden!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

der letzte Satz der These Unfug ist. Die zivilrechtlichen Regeln gelten sowieso. Die müssen nicht extra zur Verfügung gestellt werden. Zwar sind einige Regelungen für den virtuellen Raum etwas schräg, aber da ist wohl eher das Justizministerium in der Pflicht. Ansonsten gilt für diese These, was mir auch an anderen auffällt: Es ist schwer wegen der Pauschalität und der Nutzung undefinierter, schillernder Begriffe eine echte Aussage darin zu erkennen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Besonders deutlich tritt hier die Unerfahrenheit im Netz zutage. Soziale Regeln gibt es schon längst, heissen "Nettiquitte", ein staatlicher Eingriff ist überflüssig. Neue Datenschutzregeln? Der Staat ist ja nicht mal in der Lage die bestehenden durchzusetzen. Für mich hört sich das nach Aufweichung der bestehenden Regelungen an, besonders wenn ich an sowas wie SWIFT denke. NEIN DANKE

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Ich möchte mich im internet anonym bewegen und meine meinung äußern können. Dies möchte ich als grundsatz auch lesen irgendwo. Mit sozialen regeln ist das nicht getan. Auch Minister de Maiziere hat gesagt bei seiner grundsatzrede, dass er bei ePartizipation immer wissen will, wer eine bestimmte meinung äußert. Warum? bei der stimmabgabe an der wahlurne weiß auch keiner, wer ich bin. Wenn ich auf der demo ein transparent trage, steht auch nicht mein name darunter. Für das netz sollen plötzlich sonderregeln gelten, die viel strenger sind, als im realen leben. Dafür möchte ich geschützt werden - durch raushalten des staates.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Auch "eine Erlaubnis mit Verbostvorbehält" wäre Zensur.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

einmal veröffentlichte Daten innerhalb kürzester Zeit außerhalb der Geltungsbereiche unseres Rechts und der Rechtssysteme unserer Partner auftauchen. Ich halte den bestehenden Rechtsschutz für weitestgehend angemessen, viel mehr muss hier in Prävention und Sensibilisierung der Bevölkerung insbesondere von Kindern und Jugendlichen investiert werden. Ich halte die Einführung eines Datenschutzsiegels für soziale Netzwerke und vergleichbare Plattformen, vergleichbar mit Stiftung Warentest für erstrebenswert.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

die freie Entfaltung der Persönlichkeit im Internet nicht gerichtet ist genauso wenig wie die Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit überhaupt auf konkrete Ziele gerichtet ist. Sie findet einfach statt mit all den Irrwegen und Konfusionen und Pirouetten, die eine starke Persönlichkeit eben formen. Persönliche Entfaltung darf nicht an Bedingungen gebunden werden mit Ausnahme der, dass die Freiheit und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit nur so weit gehen darf, wie sie die eines anderen nicht missachtet. Wissensvermehrung und soziale Teilhabe sind schön und gut aber es sind Einschränkungen und Bedingungen, die letztlich beliebig "interpretiert" werden können. Die angesprochenen sozialen Regel entwickeln sich gerade von selbst. Momentan entscheidet aber eine Generation über die Netzpolitik, die das Netz nicht wirklich nutzt oder versteht und folglich eher als bedrohlich empfindet, weil diese Generation zwar nie auf die Gedanken kommen würde einem Fremden auf der Straße die Kreditkartennummer zu geben aber im Internet sich nicht die Mühe macht zu überprüfen, ob das wirklich die Internetseite der Hausbank ist, bei der man gerade Kontonummer und Tans eingibt. Das würde niemand meiner Generation tun, weil wir verstanden haben, dass zwar der PC zuhaue steht aber das Netz DA DRAUSSEN ist.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

das zivilrechtliche Instrumentarium sowieso schon zur Verfügung steht. Da muss man nichts mehr veranlassen. Das Problem ist durch die vorhandenen Gesetze ausreichend gelöst.

Neutral

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Anmerkungen zu einigen Kontras: - Moral und Ethik entstehen nicht als Selbstzweck, sondern sind gesellschaftliche Mindestmaße für das Zusammenleben von Menschen und münden nicht nur in rechtsstaatlichen Gesellschaftssystemen zu Regelungen, die das Zusammenleben in Form von Normen vereinfachen. - Einfach zu sagen "ich schau mir das nicht an, also interessiert es mich auch nciht" ist zu kurz gegriffen. "Ich bestehle niemanden, also brauche ich auch keine Gesetze gene Diebstahl" würde ja auch niemand unterschreiben. - Die selbstbestimmte Freigabe der Daten funktioniert ja schon nicht im reellen Leben, wenn ich da beispielsweise an die Festlegung der Kreditwürdigkeit eines Bankkunden geht und keinen Kredit bekommt, bloß weil er kein Auto hat und im falschen Stadtteil wohnt und damit ein sehr hohes Kreditausfallrisiko trägt. Da ist auch nix mehr mit Selbstbestimmung.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

die freie Entfaltung der Persönlichkeit nur so weit gehen darf, dass andere Menschen nicht beeinträchtigt werden. Wenn der Schutz von Urhebern und deren Werke nicht mehr gewährleistet ist, müssen zivilrechtliche Mittel zur Anwendung kommen und durchgesetzt werden.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Es ist zwar wichtig, dass die Anonymität im Netz weitestgehend gewahrt bleibt, andererseits öffnet dies natürlich auch Tür und Tor für Missbrauch - zB Rufmord an anderen Personen. Netzbetreiber sollten daher stärker als bisher gezwungen werden, Daten auf Anfrage offenzulegen - dies sollte aber jeweils NUR mit einer konkreten Strafanschuldigung per Gerichtsbeschluss erfolgen, und es müsste unbedingt (!) vorher gesetzlich festgelegt werden, für welche konkreten Strafbestände. (Damit nicht irgendwann zB "Staatsbeschimpfung" ein strafrechtliches Delikt werden kann, das man verfolgen darf) Allerdings kann dies meiner Meinung nach nur in internationaler Kooperation wirklich sinnvoll erreicht werden.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Diensteanbieter agieren im internationalen Rahmen, da brauchen wir internationale Gesetze.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

die genaue Bedeutung der Schalgworte "zivilrechtliches Instrumentarium" und "Verbot mit Erlaubnisvorbehalt" ist mir nicht bekannt

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ich weiss wie diese Dienste funktionieren. Gegen Ende der 90er hatte man sich gefragt, "wie soll man im Internet Geld verdienen?" Eine Antwort war Werbung und die andere ganz normaler Kommerz. Fuer viele Unternehmen ist das die Geschaeftsgrundlage geworden. Ich renne ja auch nicht in jeden Supermarkt und frage, ob ich mein Foto und Lebenslauf ins Schaufenster haengen darf...

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Dem ersten Absatz stimme ich voll zu. Dem zweiten aber nicht: Das "klassische Datenschutzrecht im Sinne eines Verbots mit Erlaubnisvorbehalt" sollte auch im Internet uneingeschränkt gelten. Dazu braucht es zum einen entsprechende Gesetze, die das eindeutig regeln. Zum anderen aber auch eine adäquate (personelle) Ausstattung der Datenschutzbeauftragen. Aber vor allem sollte auch der Staat den Datenschutz gegenüber seinen Bürgern (im Internet und darüber hinaus) ernst nehmen. Insbesondere sollte er öfter daran denken: Der beste Datenschutz ist, wenn die Daten gar nicht erst erhoben werden. Der zweitbeste, wenn (separat) erhobene Daten nicht zusammengeführt werden. Außerdem muss beachtet werden: Es gibt einen (moralischen/ethischen/philosophischen) Anspruch auf Datenschutz für natürliche Personen, aber weder für den Staat noch für Firmen. Für diese gilt vielmehr ein Transparenzgebot gegenüber der Öffentlichkeit.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

nicht ganz klar wird, was die Äußerungen wirklich implizieren. Die grundsätzliche ethische Richtlinie, nach der die persönliche Freiheit des Einzelnen zu schützen ist, aber dort an Grenzen stößt, wo die persönliche Freiheit eines Anderen verletzt wird, sollte besonders bei Fragen zur Regulierung des Internets nicht über Bord geworfen werden.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Könnten Sie das nochmals verständlich beschreiben..... so daß es auch der dümmste anzunehmende User versteht. Was ist persönliche Datenmacht..... warum können die Leute welche solche Umfragen starten nicht einmal konkrete Beispiele liefern oder etwas konkret beschreiben..... es ist so ähnlich wie wenn ein Jurist zu Nichtjuristen spricht....nichtssagendes Kauderwelsch wo man erstmal 1 Stunde herumüberlegen muß was das eigentlich heißen soll

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Was ist "persönliche Datenmacht"? Außerdem gilt das doch schon im "echten Leben": Das Freiheit des Einen hört dort auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt. So ist dieser Punkt doch gemeint, oder?

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

nahezu inhaltsleer

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Prinzipiell sollte das Internet hier wie jedes andere Medium behandelt werden. Man sollte aber auch bedenken, dass hier Privatleute in einem gefühlten "geschlossenen Raum" reden. So wie auch in der Eckkneipe andere mitlauschen könnten aber der Stammtisch als "Privatraum" empfunden wird. Dort wird aber normalerweise keiner wegen Beleidigungen, falschen Tatsachenbehauptungen oder Schutzrechten (Urheberrecht, Markenschutz, Patente, ...) verklagt. Also: Regeln müssen sein, aber bitte nicht spontane private Meinungen genauso oder schlimmer bestrafen wie Pressemeldungen. Freie Meinungsäußerung muss ohne Gesetzbuch-Studium und große Disclaimer möglich sein, auch wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlen könnte.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Dieser Punkt ist mir viel zu nebulös formuliert. Was genau soll am Zivilrecht verändert oder ergänzt werden?

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Klar. Klingt aber wieder nach Einschränkung: Was, wenn manche meinen, etwas diene nicht der freien Entfaltung?

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ich hier den einzelnen in der Verantwortung sehe. Es ist wichtig, den Nutzern, die Chancen aber auch die Risiken der Persönlichkeitsentfaltung deutlich zu machen. Man kann einen "Persönlichkeitsstriptease" nicht durch Gesetze verhindern.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

.. ich die Frage ehrlich gesagt auch nicht verstehe. Natürlich haben wir eine freie Entfaltung der Persönlichkeit Einzelner im Internet, wie wir wsie auch in unserer Kohlenstoffwelt haben, und natürlich darf die Persönlichkeitsrechtsenftaltung nur soweit gehen, wie sie die Freiheit anderer einschränkt. Aber wieso man dieses Instrumentarium nur zivilrechtlich durchsetzen will ist mir schleierhaft. Siehe->Internetkriminalität

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

... Derartiges bereits in den sozialen Netzwerken wie Facebook Gang und Gäbe ist. Ein striktes Festhalten am "Verbot mit Erlaubnisvorbehalt" würde die Dynamik des Internets grausam ersticken. Daher wird in Social Networks die Erlaubnis mit Verbotsvorbehalt praktiziert, und das schon lange erfolgreich. Aufbauend auf diesen bereits bestehenden Modellen sollte ein allgemein verbindliches Regelwerk geschaffen werden. Wichtiger ist meiner Meinung nach, dass Privatsphären besser geschützt werden sollten, also ein Arbeitgeber nicht nach peinlichen Fotos eines Bewerbers googeln kann, die irgendwer irgendwann irgendwo hochgeladen hat.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Nur heiße Luft

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Der Text ist für mich weitestgehend inhaltsfrei und kann daher nicht bewertet werden.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

kann ich nicht einschätzen

Pro

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

meine Freiheit der Entfaltung da endet, wo die Freiheit anderer Leute anfängt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

... der Staat sollte lieber mehr in die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen investieren um diese zu mündigen Bürgern zu machen als sie zu bevormunden. Warum wird uns in der Schule so wenig über unsere Rechte und Pflichten als Staatsbürger beigebracht?

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das Zivilrecht das Einzelindividuum ausreichend schützt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Akzeptabel

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Ich sehe hier jedoch einen viel weiter gehenden Handlungsbedarf in Bezug auf soziale Regeln. Der Staat ist hier in Abstimmung mit einer Vielzahl an Interessensgruppen gefordert eine gemeinsame Entwicklungsbasis zu finden, die auch in Form eines Bildungsangebots umgesetzt werden kann.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

und auch hier gilt: Nicht überreglementieren, bloss weil es so schön einfach ist, sondern die Rechte gewähren, die auch in allen anderen Lebensbereichen zur Verfügung stehen. Ich will nicht, dass jemand in Facebook meinen Namen unter ein Foto pappt, sei es auch noch so harmlos. Wer hat nicht schon mal über den neuen Arbeitskollegen, oder die nette Anja aus Köln Braunsfeld "nachgegoogelt"? Und aht es schon was gebracht, ausser vielleicht ein paar peinlichen Fehlinformationen aus dritter Hand?

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Für den Mißbrauch sollten wir Regeln entwickeln. Freiheit gut, aber die endet da, wo sie bei anderen die Freiheit einschränkt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Wenn du Menschen von Informationen ausschließt, kann man deren Fähigkeiten zur Weiterentwicklung nicht nutzen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

...es nicht nur um die eigenen Daten, sondern auch um die Daten der anderen geht, die jeder von uns verarbeitet.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Wie schon zu These eins gesagt, sollte das Internet nicht durch einzelstaatliche Regelungen "zementiert" werden, sondern durch uns als Gemeinschaft gemeinsam gestaltet werden. Dies bedeutet jedoch auch, dass jeder und jede dem Anderen, der in eine Netzfalle tappt, helfen sollte, soweit er oder sie das kann.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Ich habe ein Recht darauf zu beeinflussen was ÜBER mich veröffentlicht wird.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

in der Gesellschaft stets zwischen divergierenden Interessen ausgeglichen werden muss

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das Datenschutzrecht in der Netz- und Rechtswirklichkeit schon jetzt missbraucht wird, um anonym Rechtsverletzungen begehen zu können. Sinnvoll wäre es, dass ausgeuferte Datenschutzrecht auf seinen Kern zu reduzieren, diesen gegenüber dem Staat und - mit Einschreiten des Staates - gegenüber Diensteanbieter zu garantieren und daneben die Durchsetzung von Zivil- und Strafrecht zu verbessern.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Wer will kann sich sehr gut gegen Datensammler im Internet schützen. Erstmal darüber aufklären, auch an Schulen

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

für Online- und Offlinewelt die selben Rechte gelten sollten.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

sie meiner Meinung nach die gebotene Zurückhaltung des Staates bekräftigt und das Recht auf freie Entfaltung in den Vordergrund stellt

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Die Freiheit im war immer wesentlicher Bestandteil der Nutzung des Internets und sollte es auch bleiben. Aber auch im Internet muß die Freiheit jedes einzelnen natürlich dort enden, wo die der anderen tangiert wird. Und leider funktionieren die Selbstregulationsmechanismen im Internet nicht mehr so wie vor 15-20 Jahren.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Ich habe hier ein Problem. Es wäre sinnvoll wenn man mehr gegen Hetze und Diskriminierungen im Internet gemacht werden würde. Es wäre schön, wenn das ohne Willkür geschieht. Aber ich bin hier grundsätzlich skeptisch, weil ihre Internetpolitik scheint zu restritktiv zu sein. Dennoch eine positive Bewertung, weil man momentan nur sehr wenig gegen Hetze tun kann und es wäre schön, wenns tatsächlich besser (aber eben unbedingt ohne Willkür) klappen könnte

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

... nur durch eine entsprechende gesellschaftlichen Debatte unnötige Schnellschüsse wie der von Frau v.d. Leyen zu verhindern sind.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Meine Meinung. Dabei ist es mir nur wichtig, daß das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen nicht mit den "Vertretern" der Persönlichkeitsrechte anderer gleichgestellt wird. Ich spreche hier von Industrien, die solche Dinge gerne zum Anlaß nehmen für die eigene Lobby zu kämpfen, siehe Musikindustrie. Es sollte nicht möglich sein, daß ein Udo Jürgens einen FAZ Brief an die Kanzlerin richtet, die daraufhin in seinem Sinne agiert. Der Staat könnte über das Schulsystem unterstützend wirken und den Jugendlichen den Umgang mit ihrer Netzpersönlichkeit beibringen. Ein Job, den derzeit wir Eltern übernehmen.

Alle

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Die freie Entfaltung des Einzelnen darf nicht zu Lasten Dritter gehen. Wenn wir nicht endlich anfangen die Anonymität im Internet zu bekämpfen wird der Missbrauch immer schlimmer werden. Da reichen ein paar zivilrechtliche Mapnahmen nicht aus.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Die derzeitigen Regularien sind vollkommen ausreichend, sie müßen nur einmal erneuert und angepaßt werden. Weiterhin empfielt es sich hier über die internationale Handhabung der Ländergesetze nachzudenken ( Eine Website aus Land A, verleumdet eine Person aus Land B) Die Annonymität und Neutralität des Internet muß hierbei gewahrt bleiben, allein schon um jegliche form des mißbrauches auszuschließen und die Zensur einer freien Meinung zu unterbinden!

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

... dass man auch hier beachten muss, dass sich die geforderten "sozialen Regeln" sich nur dann ausbilden können, wenn wir ein annehmbares Verhältnis zwischen Anonymität und Identität definiert haben. Gerade aus der Anonymität heraus entsteht das Handlungsungleichgewicht hinsichtlich der Persönlichkeitsrechte Anderer im Netz. Das Ergebnis ist häufig Mobbing, Verleumdung und ein beschämendes Sozialverhalten. Auch hier können sich soziale Normen erst dann einstellen, wenn deren Nichtbeachtung für die Übertreter Konsequenzen hat. Aus einer anonymität heraus wird das leider nicht geschehen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Für den Mißbrauch sollten wir Regeln entwickeln. Freiheit gut, aber die endet da, wo sie bei anderen die Freiheit einschränkt.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

merkwürdige orwell-formulierung kann kaum ein netzbenutzer ernstnehmen

Anmerkung der Moderation: Hallo "robert zank", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Zudem handelt sich bei Ihrem Beitrag nicht um eine Idee oder Handlungsempfehlung und hätte ggf. besser unter den Pro/Contra/ Neutral- Kategorien gepasst. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Es ist zwar wichtig, dass die Anonymität im Netz weitestgehend gewahrt bleibt, andererseits öffnet dies natürlich auch Tür und Tor für Missbrauch - zB Rufmord an anderen Personen. Netzbetreiber sollten daher stärker als bisher gezwungen werden, Daten auf Anfrage offenzulegen - dies sollte aber jeweils NUR mit einer konkreten Strafanschuldigung per Gerichtsbeschluss erfolgen, und es müsste unbedingt (!) vorher gesetzlich festgelegt werden, für welche konkreten Strafbestände. (Damit nicht irgendwann zB "Staatsbeschimpfung" ein strafrechtliches Delikt werden kann, das man verfolgen darf) Allerdings kann dies meiner Meinung nach nur in internationaler Kooperation wirklich sinnvoll erreicht werden.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

der letzte Satz der These Unfug ist. Die zivilrechtlichen Regeln gelten sowieso. Die müssen nicht extra zur Verfügung gestellt werden. Zwar sind einige Regelungen für den virtuellen Raum etwas schräg, aber da ist wohl eher das Justizministerium in der Pflicht. Ansonsten gilt für diese These, was mir auch an anderen auffällt: Es ist schwer wegen der Pauschalität und der Nutzung undefinierter, schillernder Begriffe eine echte Aussage darin zu erkennen.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Diensteanbieter agieren im internationalen Rahmen, da brauchen wir internationale Gesetze.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Besonders deutlich tritt hier die Unerfahrenheit im Netz zutage. Soziale Regeln gibt es schon längst, heissen "Nettiquitte", ein staatlicher Eingriff ist überflüssig. Neue Datenschutzregeln? Der Staat ist ja nicht mal in der Lage die bestehenden durchzusetzen. Für mich hört sich das nach Aufweichung der bestehenden Regelungen an, besonders wenn ich an sowas wie SWIFT denke. NEIN DANKE

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Ich möchte mich im internet anonym bewegen und meine meinung äußern können. Dies möchte ich als grundsatz auch lesen irgendwo. Mit sozialen regeln ist das nicht getan. Auch Minister de Maiziere hat gesagt bei seiner grundsatzrede, dass er bei ePartizipation immer wissen will, wer eine bestimmte meinung äußert. Warum? bei der stimmabgabe an der wahlurne weiß auch keiner, wer ich bin. Wenn ich auf der demo ein transparent trage, steht auch nicht mein name darunter. Für das netz sollen plötzlich sonderregeln gelten, die viel strenger sind, als im realen leben. Dafür möchte ich geschützt werden - durch raushalten des staates.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Auch "eine Erlaubnis mit Verbostvorbehält" wäre Zensur.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

einmal veröffentlichte Daten innerhalb kürzester Zeit außerhalb der Geltungsbereiche unseres Rechts und der Rechtssysteme unserer Partner auftauchen. Ich halte den bestehenden Rechtsschutz für weitestgehend angemessen, viel mehr muss hier in Prävention und Sensibilisierung der Bevölkerung insbesondere von Kindern und Jugendlichen investiert werden. Ich halte die Einführung eines Datenschutzsiegels für soziale Netzwerke und vergleichbare Plattformen, vergleichbar mit Stiftung Warentest für erstrebenswert.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Wenn du Menschen von Informationen ausschließt, kann man deren Fähigkeiten zur Weiterentwicklung nicht nutzen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

die freie Entfaltung der Persönlichkeit im Internet nicht gerichtet ist genauso wenig wie die Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit überhaupt auf konkrete Ziele gerichtet ist. Sie findet einfach statt mit all den Irrwegen und Konfusionen und Pirouetten, die eine starke Persönlichkeit eben formen. Persönliche Entfaltung darf nicht an Bedingungen gebunden werden mit Ausnahme der, dass die Freiheit und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit nur so weit gehen darf, wie sie die eines anderen nicht missachtet. Wissensvermehrung und soziale Teilhabe sind schön und gut aber es sind Einschränkungen und Bedingungen, die letztlich beliebig "interpretiert" werden können. Die angesprochenen sozialen Regel entwickeln sich gerade von selbst. Momentan entscheidet aber eine Generation über die Netzpolitik, die das Netz nicht wirklich nutzt oder versteht und folglich eher als bedrohlich empfindet, weil diese Generation zwar nie auf die Gedanken kommen würde einem Fremden auf der Straße die Kreditkartennummer zu geben aber im Internet sich nicht die Mühe macht zu überprüfen, ob das wirklich die Internetseite der Hausbank ist, bei der man gerade Kontonummer und Tans eingibt. Das würde niemand meiner Generation tun, weil wir verstanden haben, dass zwar der PC zuhaue steht aber das Netz DA DRAUSSEN ist.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

das zivilrechtliche Instrumentarium sowieso schon zur Verfügung steht. Da muss man nichts mehr veranlassen. Das Problem ist durch die vorhandenen Gesetze ausreichend gelöst.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

ich finde, dass hier am falschen Ansatz angeknöpft wird. In erster Linie sind es z.B. Firmen, Internetstores, Kommunikationsportale usw. die unsere Daten wissentlich benutzen und auch missbrauchen, wie es auch schon öfter ans Tageslicht gekommen ist, z.B. bei der DB oder Telekom. Diese Anbieter sollten stärker in die Pflicht genommen werden und nicht jeder Einzelne von uns. Damit soll Entfaltung der Persönlichkeit, im Internet, besser geschützt und bewahrt werden.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Ein grosses Problem sehe ich darin, dass ich praktisch in der zunehmend digitalen Welt nicht mehr weiss wer welche Daten von mir hat. (Siehe Facebook, die bei bestimmten Gelegenheiten Adressen aus Adressbüchern der Anwender auswerten, auch wenn die Personen aus dem Adressbuch nie zugestimmt haben). Da ich nicht weiss wer alles Daten über mich sammelt kann ich auch nicht darauf pochen das diese Daten gelöscht werden. Deshalb schlage ich vor, dass Unternehmen die Daten von mir haben mich einmalig einen Monat nach Erhebung der Daten, spätestens nach einem Jahr darüber informieren müssen welche Daten von mir vorhanden sind. Dadurch erhalte ich dann auch die Möglichkeit diese Daten löschen zu lassen. Das würde meiner persönlichen Entfaltung im Netz deutlich helfen

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

bisherige Regelungen ausreichen

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

einfache Tests gezeigt haben das Mensch als solcher bereit ist alles von sich preiszugeben wenn z.B. ein neues Auto versprochen wird. Daher sollte der Datenschutz verschärft werden, bzw. der Datenschutz des einzelnen gestärkt werden. Es müssen einfache aber wirkungsvolle Mittel her die die Datensammelwut zu Marketingzwecken einbremsen. Nur fehlt mir hier leider die konkrete Idee.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Ich stimme dieser Aussage nicht zu, denn sie ist albern. Das Internet ist nicht und war nie auf Wissensvermehrung und soziale Teilhabe ausgerichtet. Das Internet ist eine Technik für den Informationsaustausch - entwickelt um den Informationsaustausch zwischen Kombattanten zu gewährleisten, wenn Gegner einen Angriff starten. Schon die Sprache der These verrät, hier ist jemand am Werk, der dem letzten Jahrtausend nachtrauert: "Erlaubnisvorbehalt", "zuvörderst", "Staat". Gleichzeitig ist die Beschränkung der These entlarvend: "kollidierende ... Rechte ... Privater", dabei geht es doch gerade nicht um den Ausgleich zwischen Privaten sondern um den Konflikt zwischen Personen und Organisationen, sei es institutionellen oder kommerziellen.

Anmerkung der Moderation: Hallo "Gast", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

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